Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 38

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

60 lines. Read by computer on 26 September 2026. Printed page 34. See the scan on archive.org.

1in Milano 1757 / * F * S *. In einem zweiten Psalterium mit unausgefüllter Jahreszahl erscheint der Name »Batalia« geschrieben.
2Geigenzettel: Antonio Battaglia / Fece nell’anno 1766. / Nella stretta del Mangano / Dirimpetto a Santa Maria. Secreta / Vicino al Cordusio / in Milano / † (gedruckt).
4Battani, Antonio. — Frassinoro. 19. Jahrh.
5Ein Geigenmacher und Reparateur, der sich später mehr dem Orgelbau zuwandte. (Valdrighi 240.)
7Battioni, Alberto. — Foligno. 1884. Später Ferrara
8Sohn und Schüler von Marc Antonio B. Seine Geigen und Gitarren erinnern an französische Vorbilder.
10Battista s. Bressano
12Baud (Baude). — Versailles. 1796. 1810
13(Valdrighi 246.) Wenig bekannt. Der Name ist vielleicht verstümmelt überliefert.
15Baudis, Wenceslaus. 1780
16In W. Heyers Musikhistorischem Museum in Köln befindet sich unter Nr. 842 eine Viola d’amore mit der Inschrift »Sidvab Svalsecnew Fecit Anno 1780«. Nach rückwärts gelesen gibt diese Inschrift den Namen Wenceslaus Baudis. Am besten an dieser Liebesgeige sind die Schnitzereien am Wirbelkasten.
18Bauer, Albin Paul. — Dresden. Geb. 1866 in Oschatz (Sachsen)
19Sohn von Carl Ant. B., Schüler von Gust. Roth in Markneukirchen. Durch den Tod des Vaters war er frühzeitig gezwungen, dessen Geschäft zu übernehmen, das er wesentlich zu vergrößern suchte. In seiner Werkstatt werden gute Bässe hergestellt, deren Modelle ziemlich verschieden sind, da Bauer nach Verbesserungen sucht. Am Wirbelkasten bringt er gerne die Porträtköpfe von berühmten Tonkünstlern an.
20Geigenzettel: Gef. von P. A. Bauer / Inh. der Firma C. A. Bauer / Dresden 1892 (gedruckt).
22Bauer, Anton. — Linz a. D. — Eröffnete 1884 seine Werkstatt
23Ein Saiteninstrumentenmacher, der auf der Linzer Kunst- und Gewerbeausstellung 1887 eine kleine silberne Medaille für Zithern und Geigen erhielt.
25Bauer, Carl Anton. — Dresden. Geb. 1835 zu Untermarxgrün bei Ölsnitz, † 1884
26Er soll bei einem Meister in Karlsfeld von 1849—1852 gelernt haben und begründete später in Dresden sein Geschäft. Seine Bässe zeigen eine auffällige abschüssige Form, die ein leichteres Greifen in den oberen Lagen ermöglichen soll. Seine Violoncelli sind schwer, haben einen zu kurzen Hals und meist einen näselnden Ton.
27Geigenzettel: Carl Anton Bauer / Dresden-N. 189 (gedruckt).
29Bauer, Christian Friedrich. — Klingenthal. 1782
30Wahrscheinlich ein Eingewanderter, der 1782 im Kassabuch der Geigenmacherinnung als Meister genannt wird. Außer Violinen kommen auch Liebesgeigen von ihm vor.
31Geigenzettel: Christian Friedrich Bauer / Cremonalis baviebat (gedruckt). — Christian Friedrich Bauer / Erfunden von Jacob Stainer in Absam (geschrieben).
33Bauer & Dürrschmidt. — Markneukirchen
34Geigenfirma der Gegenwart.
36Bauer, Joseph. — Ergoldsbach b. Landshut (Bayern)
37Guter Geigenbauer der Gegenwart.
39Baulain. — Laval. 1900
40Streichinstrumentenmacher und -händler der Gegenwart.
42Baumann, Heinrich. — Stein-Zehrowitz bei Kladno (Böhmen). Geb. 12. März 1853 in Rokycan
43Sohn eines aus Graslitz stammenden Med.-Doktors, studierte am Polytechnischen Institut in Prag Maschinen- und Straßenbau und wurde 1875 zum Lehrer an der Fachschule in Stein-Zehrowitz ernannt; er beschäftigte sich mit Geigenforschungen und gab in böhmischer Sprache bei J. Scholz in Kladno ein Buch »Cremona« (mit Atlas)1) heraus. Er hat als Liebhaber Geigen nach Stradivari und Guarneri del Gesù kopiert, zuletzt auch Bässe gebaut.
44Geigenzettel: Genau nach Ant. Stradivarius gemacht / von Heinrich Baumann, / anno 189 . . . (gedruckt).
46Baumeester s. Boumeester
48Baumeister. — Liebenwalde. 1816
49Wahrscheinlich ein Dilettant, der Geigen geflickt hat. Ein Orgelbauer F. Baumeister, dessen Wohnsitz ich noch nicht ermitteln konnte, hat sich schon um 1780 als Geigenreparateur betätigt.
50Geigenzettel: Baumeister / Liebenwalde d. 12. July / 1816 (geschrieben).
52Baumgartner, Fritz. — Basel. 1920. Geb. 1891 in Liestal (Baselland)
53Ein junger, talentvoller Geigenmacher, der gutklingende Instrumente baut. Er hat auch eine sinnreich erdachte, dabei sehr einfache Zargenbiegemaschine erfunden, die sich gut bewährt.
54Geigenzettel: F. Baumgartner, Basel / fecit anno 19 . . (gedruckt).
56Bäumler, Christoph. — Crawinkel. Geb. 19. Okt. 1820, † 1879
57Er baute Geigen und war ein nicht ungeschickter Instrumentenmacher.
591) Hier sind die Kurven der Härtegrade von Decke und Boden, die nach seiner Theorie nicht gleich sein dürfen, genau angegeben (22 Tafeln).

Makers on this page

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.