Scan 387
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
57 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 383. See the scan on archive.org.
1Pfrim, Adam. — Leipzig, Würzburg. 1809. 1810
2Die beiden folgenden Zettel dürften jedenfalls nur einem Geigenmacher zuzurechnen sein: A. Pfrim / Geigenmacher in Leipzig / 1809 (gedruckt). — Adam Pfrim / Geigenmacher in Würzburg / 1810 (gedruckt).
4Pfuntmair, Lienhart. — München. 1566
5Ein Musikinstrumentenmacher, der u. a. für den bayerischen Hof tätig war, und wohl auch Lauten gemacht hat.
7Pfuntmichel, Johannes. — Mittelwalde? (Schlesien, Kreis Habelschwerdt, Reg.-Bez. Breslau). 1808
8Paul de Wit veröffentlicht seinen Zettel, auf dem zwischen dem zweimal vorkommenden Taufnamen das hier ganz unversändliche Wort »einer« steht. Da es in Mittenwald in Bayern keinen Geigenmacher dieses Namens gegeben hat, könnte nur Mittelwalde i. Schl. in Frage kommen, aber auch dort war nichts über ihn zu ermitteln.
9Geigenzettel: Johanes einer Johanes Pfuntmichel / Geigen und Bogenmacher in Mittel / walt 1808 (gedruckt).
11Phaenga s. Fenga
12Phelan. — Thomastown. Mitte des 19. Jahrhunderts
13Seine Geigen sind nicht auffallend durch Arbeit und Lack, klingen aber nicht schlecht.
15Philbert, Joseph. — Mirecourt. 1770
16Bogenmacher.
18Philippi, P. de. — Rom. 1855
19Eine gut gearbeitete, aber nur mittelmäßige Violine trug einen Zettel mit diesem Namen.
21Philips, A. E. s. Hill & Sons
22Philips (Philipp), Johannes. — Koblenz. 1733
23Ein Lauten- und Geigenmacher, der auch in Antwerpen gearbeitet haben soll. Alfred Keil in Lissabon besitzt ein sechssaitiges Alto von ihm. Im Koblenzer Stadtarchiv war leider nichts über ihn zu ermitteln, auch nicht, ob er dort jemals einen Vorgänger gehabt hat.
25Pianazzi (Pianassi), Domenico. — Guiglia (Modena). 1760. 1780
26Er machte recht gute Violen und Violinen, die aber sehr selten vorkommen.
28Piat, Jean. — Mirecourt. 1760. 1789
29Bogenmacher.
31Piattellini, Gaspero. — Florenz. 1738. 1780
32Vermutlich ein Mitschüler von Gabrielli. Seine Geigen sind sehr flach, seinen (braunen) Lack hat er gewöhnlich sehr dünn aufgetragen. In der Arbeit steht er etwa in der Mitte zwischen Gabrielli und dem Pisaner Brandini. Am besten sind seine Violoncelli.
33Geigenzettel: Gaspero Plattellini Fece / In Firenze Anno Domini 1738 (geschrieben). — Gaspero Piattellini / fece l’Anno 1780 / in Firenze (gedruckt).
35Piattellini, Luigi. — Florenz. 1789. 1821
36Sohn und Schüler Gaspero P.s, den er jedoch nicht erreicht; am besten gelangen ihm seine Violoncelli.
38Picard (Picquard), Nicolas. — Mirecourt. 1747. 1779
39Er wird als Geigenmacher bezeichnet, doch kennt man noch keine Arbeiten von ihm.
41Picciati, Ippolito. — S. Giovanni in Persiceto. 1850. 1856
42Er machte Geigen und Kontrabässe von gewöhnlicher Gattung. Der Name wird auch Piccioli gelesen.
44Piccinetti, Giovanni. — 1677
45Sohn des Jacopo P. Ein italienischer Violen- und Lautenmacher, den Valdrighi (2418) erwähnt.
47Pichler, vgl. auch Püchler (Puchler)
48Pichler, Marcell. — Hallein. 1673
49Tüchtiger Lauten- und Geigenmacher des 17. Jahrhunderts und vielleicht einer der Begründer der fast hundert Jahre lang in Hallein (im Salzburgischen) blühenden Geigenindustrie. In den Matrikelbüchern war bisher nichts über ihn zu finden, er scheint daher eingewandert zu sein. Die in den Matrikeln vorkommenden Mitglieder der Familie werden bald als Kalkbrenner, bald als Schiffsleute, aber nicht als Geigenmacher bezeichnet, was zu der Vermutung führt, daß sie nur in arbeitsloser Zeit ihr Brot als Geigenmacher suchten. Marcell P. schreibt seinen Namen bald Pichler, bald Bichler und selbst Puechler, seinen Taufnamen Marcell und Mercell. Es liegt daher nahe, ihn für einen Sohn des Salzburger Meisters Marcell Puechler zu halten. Eine hübsche Arbeit von ihm besitzt das städtische Museum Carolino-Augusteum in Salzburg. Es darf darauf aufmerksam gemacht werden, daß nach einer alten Überlieferung ein sehr geschickter Geigenmacher des Namens Pichler in Stainers Werkstatt gearbeitet und den kranken Meister oft vertreten habe. Fleming glaubt, daß damit Tecchler gemeint sein könne. Wahrscheinlicher ist es aber, daß der Halleiner oder Salzburger Meister jener angebliche Gehilfe Stainers war.
50Geigenzettel: Marcellus Pichler Geigenmacher allhier (gedruckt).
52Pichol. — Paris
53Dieser Name ist nur bei Hart zu finden.
55Pichon. — Lyon. 1859
56Übernahm nach dem Tode von Pierre Silvestre das von diesem und dessen Bruder begründete Geschäft, das dann an den jüngeren Hippol. S. überging.
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- Philips, A.
- Philips, Johannes
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- Piattellini, Luigi
- Picard, Nicolas
- Picciati, Ippolito
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