Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 40

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

61 lines. Read by computer on 26 September 2026. Printed page 36. See the scan on archive.org.

1Beare, Goodwin & Co. — London. 1898. 1900
2Mit einer Geigenbauwerkstatt verbundene bekannte Handlung mit alten Instrumenten.
4Beaulieu, Nicolas. — Mirecourt. 1780
5Nur von Jacquot erwähnt.
7Bechardini s. Rechardini
9Béchonnet, Joseph. — Effiat. Geb. 3. Febr. 1820, † 10. März 1900
10Er soll auch einige Geigen gebaut haben, berühmt wurde er aber als trefflicher Bauernleiermacher.
12Bechstein, Friedrich. — (Kassel?) 1834
13Ein Instrumentenmacher, der auch Streichinstrumente repariert hat.
15Bechstein, Heinrich. — (Kassel?) 1865
16Er arbeitete mit Hermann Vogt zusammen und reparierte auch Streichinstrumente.
18Beck (Otto): genannt Adolf. — Düsseldorf.
19Geb. 15. Febr. 1891 zu Burg in Dithmarschen
20Schüler und Schwiegersohn von J. H. Schult in Lübeck. Er besuchte das Johanneum in Lübeck, das er im Jahre 1906 mit der Berechtigung zum Einj.-Freiwilligendienst verließ, wollte sich zunächst dem Justizdienste widmen und legte dann auch sein Gerichtssekretär-Examen ab. Seine Neigung gehörte jedoch längst dem Geigenbau, und so trat er bei J. H. Schult in die Lehre, wo er sich bald durch Begabung und Geschicklichkeit auszeichnete. Im Jahre 1916 legte er in Hamburg seine Meisterprüfung ab und machte sich darauf in Düsseldorf selbständig. Er ist ein sehr tüchtiger, sorgfältig arbeitender Geigenbauer, der sich durch vorzügliche Arbeiten schnell einen ausgezeichneten Ruf verdiente.
22Beck, Max. — Bern. 1896, † 1898
23Ein hoffnungsvoller Schweizer Geigenmacher, der 1896 Methfessels Nachfolger wurde, aber schon zwei Jahre später starb.
25Beck, Vincenz. — Glatz. Geb. um 1804 in Wölfelsdorf, † nach 1860
26Er soll bei einem Hoffmann gelernt haben, wurde im Jahre 1853 Bürger zu Glatz und besaß dort das Haus Nr. 422/9. Er betrieb die Geigenmacherei beinahe fabrikmäßig, wobei seine neun Töchter und drei Söhne seine Gehilfen waren.
28Becker. — London. Um 1800
29Ein aus Hessen eingewanderter Instrumentenmacher, dessen Gitarren (Lyragitarren) seinerzeit geschätzt waren, der sich aber namentlich als Verbesserer der Harfe einen Namen machte.
31Becker, Wilhelm. — Adorf i. V. 1900. 1902
32Ein Neffe Professor Reinhold Beckers in Dresden. Die Geigenmacherei erlernte er in seiner Heimat und wurde gleichzeitig als Cellist ausgebildet. Er »erfand« eine sogenannte »elegante Violine«, d. h. eine in allen Teilen reich verzierte und eingelegte Geige, die recht gut aussehen soll.
34Beckett, John. — Faversham
35Seine Violinen sind gut gearbeitet, ohne durch Eigenart aufzufallen.
37Beckman, Svend. — Stockholm. † um 1761
38Er erhielt am 20. Oktober 1741 das Privilegium als Musikinstrumentenmacher und wurde im Jahre 1756 sogar Hofinstrumentenmacher, obwohl er kein Künstler in seinem Fache war. Seine Geigen sind von roher Arbeit; besser sind seine Lauten, die häufiger vorkommen. Eine solche mit einem Rokokoornament befand sich in der Sammlung Hammer in Stockholm. Ein Violoncello von ihm besitzt das Musikhistorische Museum in Stockholm. Auf seinen Zetteln erscheint sein Vorname in verschiedener Schreibweise, den er übrigens auf seiner Brandmarke fehlen ließ.
39Geigenzettel: Sveno Beckman / i Stockholm, Anno 1757 (gedruckt).
41Bedler s. Gedler
43Beer, Andreas, s. Bär
45Beer, Anton. — Bärnau (Oberpfalz). Geb. 1764, † 1836 in Bärnau
46Sohn und Schüler von Ignatius B. und diesem in der Arbeit ähnlich, aber weniger sorgfältig. Sein im Jahre 1895 gestorbener Sohn Adam Jakob B. soll auch gelernter Geigenmacher gewesen sein.
48Beer, Gabriel. — Iglau. 1875
49Musikinstrumentenmacher, um 1885 hieß die Firma Gabr. Beer Söhne.
51Beer, Jan de. — Amsterdam. 17./18. Jahrh.
52Im Brüsseler Museum befindet sich eine Taschengeige mit diesem Namen, der mir sonst noch nicht begegnet ist.
54Beer (Ber), Ignatius. — Bärnau (Oberpfalz).
55Geb. 1719, † am 20. Juli 1807 in Bärnau
56Sohn und wohl auch Schüler des Joh. Mich. Beer. Er scheint mit seinem Vater in Bärnau eingewandert zu sein. Sein Geburtsort geht auch nicht aus seiner Trauungsurkunde vom 19. November 1754 (mit Maria Johanna Schwendner) hervor. Im Kirchenbuch wird er stets als civis et chelium artifex (oder conlector) bezeichnet. In seiner Arbeit ist er den Halleiner Meistern nahe verwandt. Gutes Deckenholz, Birnbaumschnecke, weite F-Löcher und unscheinbarer Lack, aber ziemlich guter Ton kennzeichnen seine Geigen. Die Einlagen fehlen gewöhnlich.
57Geigenzettel: Ignatij Ber / Instrumen-/ talischer Violin-Macher / in Bernau 1782 (gedruckt).
59Beer, Ignaz. — Brünn. 1897
60Ein Saitenspinner, der 1897 Jakob Klements Geschäft übernahm.

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