Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 403

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

59 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 399. See the scan on archive.org.

1Pycroft, Ernest. — Manchester. 1874
2Gute Orchestergeigen tragen seinen Namen.
4Pyne, George. — London. 1891
5Guter englischer Geigenbauer der Gegenwart.
7Qualzatta s. Gualzatta
8Quarmandi s. Guarmandi
9Quenoil, Charles. — Paris. Geb. 8. April 1878 in Mirecourt
10Ein geschickter Geigenmacher, der sich in Paris niedergelassen hat.
11Geigenzettel: CHARLES QVENOIL / No … / 8. Faub. St. Denis 8 — Paris: 19 .. (gedruckt).
13Quinerius, Hieronimus
14In einigen älteren Geigen findet man den Zettel mit dem Namen: »Hieronimus Quinerius Cremona Anno 1692«, — ein Beweis, daß der Geigenschwindel auch früher schon in plumpester Form im Schwange war, denn Amati und Guarneri mußten in diesem Falle bei der Erfindung des Zettels Gevatter stehen. Von Quinerius zu »Primerius« war dann nur noch ein Schritt.
16Quinot, Dominique. — Mirecourt. 1689
17Wahrscheinlich ein naher Verwandter des in Paris tätigen Jacques Qu.
19Quinot, Jacques. — Paris. 1670. 1680
20Richelet bezeichnet ihn als einen der geschicktesten und am meisten geschätzten Pariser Geigenmacher. In der Sammlung Loup befand sich eine lange, rebekartige Taschengeige mit geschnitztem Köpfchen und gelben Lack von 1670. Der Name fand sich auch eingebrannt.
21Geigenzettel: Jacques Quinot / à Paris 1670 (gedruckt).
23Quintal, Antonio. — Funchal (Madeira). 19. Jahrhundert
24Vater und Sohn, nur als Mandolinenmacher erwähnenswert.
25Geigenzettel: Antonio Quintal / Fabricante de Instrumentos / de corda / Rua dos Tanueiros / Funchal (gedruckt).
27R. C. F. s. C. F. R.
28Raab, Anton. — Schönbach. Geb. vor 1850, † 1898 in Schönbach
29Ich kenne Geigen von ihm mit der Jahreszahl 1870. Gute Schönbacher Arbeit.
31Raab, Hans. — München. Geb. 1855 in einem Pfarrdorf bei Nürnberg
32Schüler von Enzensberger in Wien, bei dem er seit 1868 durch 7 Jahre lernte. Von 1875—1884 arbeitete er bei Xaver Thumhart in München und später 1 1/2 Jahre in Salzburg. 1885 machte er sich in München selbständig. Er ist ein geschickter Geigenmacher, verlegte sich aber in der letzten Zeit mit Erfolg auf das Gitarrenmachen.
34Raab, Johann jun., lebt noch in Schönbach, wo seine Werkstatt seit 1865 besteht
36Raab, Karl. — Zombor (Bácska). 1885. 1903
37Besserer ungarischer Musikinstrumentenmacher und -händler der Gegenwart, der außer Streichinstrumenten auch Schlag- und Blasinstrumente anfertigt.
38Geigenzettel: Jávította / Raab Károly / műhegedűkészítő. Zombor (gedruckt).
40Rabaglietti, Antonio. — Verona. 1652
41Ein Geigen- und Lautenmacher, der in Valdrighis Verzeichnis (3870) vorkommt.
43Rabatta, Carlantonio. — 1707
44Er soll Geigenmacher gewesen sein; Valdrighi (4371) erwähnt ihn ohne Ortsangabe.
46Rabe, Johann Volkmann. — Nordhausen. 1742
47Ein tüchtiger Harfenmacher, der wahrscheinlich auch Lauten gebaut hat. Eine hübsche chromatische Harfe, ein Schwesterstück zu der im Katalog des Musikhistorischen Museums in Kopenhagen unter Nr. 262 aufgeführten Harfe, befindet sich in der Sammlung Robert Leibbrands in Berlin.
49Racceris (?), Nicolo (?). — Mantua. 1670
50Ein auch von Vidal erwähnter Geigenmacher, dessen Name übrigens nicht feststeht. Manche glauben statt Racceris »Raineri« lesen zu müssen. Seine Geigen erinnern an die Arbeiten der Gagliani; mit einem der selben soll er zusammen gearbeitet haben. Auch Stradivari ahmte er gelegentlich nach. Er scheint eine Vorliebe für kleine Modelle gehabt zu haben. Merkwürdigerweise wird sein Name auf gefälschten Zetteln in allerlei alten, aber sicher nicht italienischen Geigen gefunden und zwar mit Jahreszahlen, die bis 1839 reichen.
52Rachète, François. — ? 1762
53Ein französischer Geigenmacher des 18. Jahrhunderts, dessen Zettel Grillet mitteilt.
54Geigenzettel: François Rachète / année 1762 (geschr.).
56Radeck (Radek), Johannes. — Wien. 1778. 1797
57Er wohnte wie Philipp Wurm und später Jak. Fux im Tiefen Graben Nr. 369 und legte am 18. September 1779 den Bürgereid ab. In den Steuerbüchern kommt er bis 1787 vor. Nach einer Viola und einem kräftig klingenden Violoncello zu urteilen, war er zwar nicht ungeschickt, aber auch nicht hervorragend. Auch in Graz war ein Radeck ansässig.
58Geigenzettel: Johannes Radeck, bürgerl. Lauten- und Geigenmacher in / Wien 1793 (gedruckt). — Johann Radeck bürgerl. / Lauten- und Geigenmacher / fecit. Vienne 1789 (gedruckt).

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