Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 404

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

51 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 400. See the scan on archive.org.

1Radel, Philippe. — Mirecourt. 1778
2Bogenmacher.
4v. Radivanowsky. — St. Petersburg. 1885
5Ein kaiserl. russischer Oberst und Adjutant des Zaren, der sich Verdienste um die Erforschung des altitalienischen Geigenlacks erworben hat.
7Radler, Emil, war im 19. Jahrhundert in Schäßburg (Segesvár) ansässig
9Radrizzoni, Angelo. — La Tour de Peilz bei Vevey. 1914
10Er gilt als geschickter Geigenmacher, ebenso sein Sohn Carlo.
12Rae, John. — London (Battersea). Geb. 31. Oktober 1847
13Durch Versuche und eifriges Studium kam er zu einem eigenen Modell, dem Meredith-Morris in »The Strad« (1900, 128) besondere Vorzüge nachrühmt.
14Geigenzettel: No. 19 / JOHN RAE, Maker / London 1899. (gedruckt).
16Raeburn, Geo R. — West Calder. Geb. 1846
17Bruder von John R. Seine Geigen sind nach Cremoneser Muster und nach eigenen Ausmessungen gebaut. Auch sein Bruder Alex. R. in Leven Fife soll gute Geigen gemacht haben.
19Raeburn, John. — St. Andrews. Geb. 1833 in »Bungs of Cassingrae« (Schottland)
20Ein Großneffe des berühmten schottischen Malers Henri Raeburn und selbst ein geschickter Maler und Dichter usw. neben seinem Beruf als Geigenmacher. Er war der Sohn eines Bergmanns und begann auch als solcher seine Laufbahn. Sein Vater war aber nebenbei ein tüchtiger Geiger und unterrichtete ihn frühzeitig im Violinspiel. So kam es bald, daß er sich für das Geigenmachen interessierte. Von Liebhabern ermuntert, wagte er seine ersten Versuche, und im Anfang der 60er Jahre machte er seine ersten Geigen. Eifriges Studium und eine angeborene Geschicklichkeit halfen ihm dabei; jetzt gilt er als einer der besten schottischen Geigenmacher und erhielt mehrere Ausstellungsmedaillen. Er benutzt verschiedene Modelle, hauptsächlich aber die des Stradivari und des Guarneri. Er arbeitet sorgfältig, macht im Jahre nur fünf Geigen und verwendet braunen oder goldgelben Öllack. Seine Biographie findet sich in »The Strad«, ferner in The Peoples Journal (16. Aug. 1902) usw.
21Geigenzettel: John Raeburn / Maker / Largoward, St. Andrews / 1902. (gedruckt).
23Raetzen, Daniel. — Hamburg. 1732
24Eine Altviola aus der Boersschen Sammlung im Rijksmuseum in Amsterdam trägt diesen Namen. In Hamburg ließ sich ein Geigen- und Lautenmacher D. Raetzen nicht nachweisen. Gleichwohl gehört er zu den besten Hamburger Meistern und kommt den Italienern sehr nahe. Lack und Arbeit sind sehr schön.
25Geigenzettel: Daniel Rætzen / Fecit, Hamburg Anno 1732 (gedruckt).
27Raffaele s. Ravanelli
28Raffy, J. — Avignon. 1893
29Ist mir nur als Reparateur bekannt geworden.
30Geigenzettel: Réparé par J. Raffy / Avignon 1893 (gedruckt).
32Ragona, Pietro. — Palermo. 1840
33Siebensaitige Gitarren von ihm sind nicht schlecht gearbeitet, wenn sie auch keine bemerkenswerte Meisterschaft bekunden.
35Ragus (Rogus?), Antoine. — Nantes. 1749
36Der Name auf seinem Zettel in einer Violine war nicht sicher zu lesen.
37Geigenzettel: Antoine Ragus / à Nantes, 1749. (gedruckt).
39Rahm, Heinrich Hermann. Geb. 29. März 1846, lebte als Geigenmacher in Markneukirchen
41Rahn, Wm. — Minneapolis (Minn.). Geb. 1859 in Friedrichroda
42Schon als Kind erlernte er von seinem Vater, der ein Böttchermeister war und aus Liebhaberei die sog. Thüringer Waldzither anfertigte, das Zithermachen. Seit seinem achten Lebensjahre wurde er als Geiger ausgebildet und versuchte sich wiederholt als Geigenmacher, wobei ihm der sachkundige Beistand eines Markneukircheners nicht fehlte. 1882 ging er als Musiker nach Amerika; 1885 nahm er das Geigenmachen wieder auf und gilt jetzt als tüchtiger Reparateur. Er macht auch Harfen und betreibt einen Handel mit alten Geigen. 1900 besuchte er Deutschland wieder und kam dabei mit zahlreichen Geigenmachern in Beziehung.
44Railich, Giovanni (Zuane). — Padua. 1672
451678
46Er war der Lehrer von Mathias Klotz und jedenfalls ein Verwandter (vermutlich der Sohn) von Pietro R. Auf dem Lehrbrief unterschreibt er sich »Zuane Railihe«. Auch er führte das Ladenschild »al Santo«. Von ihm dürfte ein Calascione in der Sammlung Correr in Venedig herrühren.
47Geigenzettel: Abb. 656.
49Railich (Relich), Matteo. — Brescia. Geb. um 1614, lebte noch 1655
50Er war der Sohn eines Andrea R. und von deutscher Herkunft. In seiner Steuererklärung von 1655 nennt er sich »cittadino et habitante in Brescia, con l’essercito di far liuti e chitare« und gibt seine Wohnung an in der »contrata della Palada«. Auch erwähnt er, daß er seinem Bruder, dem Lautenmacher Pietro R. in Venedig, 250 L. schuldig sei.

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