Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 41

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

65 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 37. See the scan on archive.org.

1Beer, Johann Georg. — Bärnau (Oberpfalz), Breslau. Geb. 1758, † 1829 in Bärnau
2Ältester Sohn und Schüler von Ign. B., dem er sehr nahe kommt. Er scheint nur kurze Zeit in Breslau ansässig gewesen zu sein und kommt in den Akten des Breslauer Stadtarchivs nicht vor.
3Geigenzettel: Abb. 88.
5Beer (Ber), Johann Michael. — Bärnau (Oberpfalz). 1754
6Der Stammvater der Bärnauer Geigenmacherfamilie. Er war Bürger und Geigenmacher (»chelyfex«) in Bärnau, wo er jedoch nicht geboren zu sein scheint. Wahrscheinlich kehrte er in seinen alten Tagen in seinen Heimatort zurück, da auch sein Tod in den Bärnauer Kirchenbüchern nicht verzeichnet ist.
8Beerselmann, Friedrich. — ?. 1624 oder 1674(?)
9Diesen Namen fand ich bisher nur in einer Poche im Germanischen Nationalmuseum zu Nürnberg.
10Geigenzettel: Friedericus Beerselmann / . . . . . 1624 (od. 1674) (gedruckt).
12Behrmann, Fried. Aug. — Gotha. 1810
13In einer Violine von guter Arbeit, gutem Holz, flachem Modell und breitem Ton fand sich dieser Name. Behrmann scheint nur vorübergehend in Gotha ansässig gewesen zu sein.
15Beichtner (richtiger: Veichtner), Johann. — Regensburg. 1603
16Eine Laute von ihm war 1883 im Leipziger Krystallpalast ausgestellt; eine Bratsche von ihm besitzt Geheimrat Immanuel Hoffmann in Berlin.
18Beick (Bäck?), Heinrich? — Niederlangenau (welches?). 1840
19Eine braungelb lackierte Geige, in der Arbeit ähnlich wie die Neumärkers in Schöneck, trägt den schlecht leserlichen Zettel: Hinrich Bäck Instrumenten-/macher Niederlangenau 1840 (geschrieben).
21Béla s. Szepessy
23Belacqua (Bivelacqua). — Florenz. 13. Jahrh.
24Ein Freund Dantes, der ihm im Purgatorio IV, Vers 106 bis 136 einige Terzinen widmet. Er war nach Benvenuto d’Imola ein Meister in der Verfertigung von Zithern und Lauten und verstand es vortrefflich, deren Hälse und Wirbelkästen mit kunstreichem Schnitzwerk zu versehen; auch war er selbst ein tüchtiger Musiker.
26Belami, Paolo. — Paris. Um 1612
27Wahrscheinlich Italiener, ein seinerzeit sehr geschätzter Lautenmacher. »Belami wohnte« — wie Baron schreibt (1727) — »in Paris und hat sich daselbst mit seiner Arbeit einen unsterblichen Ruhm erworben und flo- rierte um das Jahr 1612.« one of two readings
28Wahrscheinlich Italiener, ein seinerzeit sehr geschätzter Lautenmacher. »Belami wohnte« — wie Baron schreibt (1727) — »in Paris und hat sich daselbst mit seiner Arbeit einen unsterblichen Ruhm erworben und florierte um das Jahr 1612.« one of two readings
30Belawski, B. G. — Warschau. 1886
31Wurde mir nur durch einen Reparaturzettel bekannt.
32Geigenzettel: B. G. Bélawski Warschau / reperowac Anno 1886 (geschrieben).
34Belcioni, Antonio di Stefano. — ? 1673
35Von Valdrighi (264) erwähnter italienischer Geigenmacher, von dem ich weder Wohnort noch Arbeiten erfragen konnte.
37Bélédin, Albert-Jules-Louis. — Nantes. Geb. um 1829, † um 1895
38Er war als Geigenmacher nicht ungeschickt und hatte auch eine Musikinstrumentenhandlung. Sein Geschäft besteht noch heute unter der Firma Bélédin fils in der Passage Pommeraye.
40Bellanger. — Caen. 1837
41Schüler von Guill. Le Breton, dem er in seiner Arbeit nahesteht.
43Belleville. — Paris. 1823
44Ein Dilettant, Erfinder einer Geige von neuer, aber wenig ansprechender Form im Museum des Pariser Konservatoriums. (Nr. 35.)
45Geigenzettel: fait par Belleville / amateur a paris / en 1823 (geschrieben, in der Mitte ein Lamm gez.).
47Beloe, W. L. — Coldstream. Geb. 1819, † 1897 in Coldstream
48Ein in vielen Kunstfertigkeiten gewandter Mann. Er hat mehrere hundert Geigen gemacht, als sein Meisterstück betrachtete er eine Kopie der »Messias« von Stradivari, die er nur nach dem Augenmaß machen mußte, da der Eigentümer sie ihm nicht anvertrauen wollte. Arbeit und Lack sind sehr lobenswert.
49Geigenzettel: Made by / W. L. Beloe / Coldstream / 1886 (geschrieben).
51Bellon, J. F. — Paris. 1828. 1832
52Ein Geigenmacher, von dem man nur weiß, daß er einen Dämpfer für das Violoncello erfunden hat, der mit dem Fuße zur Anwendung gebracht werden konnte.
54Bellone, Pietro Antonio, genannt il Pesco- rino. — Mailand. 1691. 1694 one of two readings
55Bellone, Pietro Antonio, genannt il Pesco-rino. — Mailand. 1691. 1694 one of two readings
56Er hatte den heiligen Antonius von Padua zum Ladenschild, ist übrigens wenig bekannt, was aber nicht hindert, daß sein Zettel nachgeahmt und in Geigen geklebt wird, die gewiß nicht in Italien entstanden sind.
57Geigenzettel: Abb. 81.
59Bell’Orsi, Michel Angelo. — Turin. 1681
60Ist mir nur durch seinen Zettel bekannt geworden, und diesen halte ich nicht für einwandfrei. Der Name heißt vielleicht richtiger Dell’Orsi?
61Geigenzettel: Michel Angelo Bell’Orsi / Fece in Torino/ l’anno 1681 (gedruckt).
63Bellosio, Anselmo. — Venedig. Geb. nach 1715. 1789
64Wahrscheinlich ein Sohn von Giovanni Bell. und Schüler von Serafino Santo. Wenn er seinem Meister auch nicht gleichkam, so war er doch einer der besseren Geigenbauer seiner Zeit und stand in hohem Ansehen so daß seine Schüler (Marc. Ant. Cerin, Pietro Val

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