Scan 432
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
66 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 428. See the scan on archive.org.
1Rottenburgh, Jean Hyacint (major). — Brüssel.
21752. 1753
3Ähnlich wie J. H. J. Rottenburgh und möglicherweise mit ihm identisch.
4Geigenzettel: Abb. 660.
6Roudhloff, D. und A. — London. 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts
7Französische Geigenmacher, die in der Charles Street, Fitzroy Square Nr. 81 wohnten.
9Roudhlof-Nauchand, F. — Paris. Anfang des 19. Jahrhunderts
10Guter Gitarrenmacher, der schönes Rosenholz verarbeitete. Er klebte geschriebene und gedruckte Zettel ein, manchmal beide zugleich. Eine Lyra-Gitarre von ihm befindet sich im Museum des Konservatoriums in Brüssel (Nr. 266).
12Roumen, J. — Amsterdam. 1860
13Sohn und Nachfolger von L. W. Roumen und diesem in der Arbeit ähnlich. »Un vieux luthier et très-estimé connaisseur en instruments de jadis« sagt v. d. Straeten von ihm.
15Roumen, L. W. — Amsterdam. 1829
16Seine Geigen sind kräftig gebaut, haben braunroten Lack und klingen nicht schlecht.
18Rouse (Rouze), J. — Oakham, Rutland. 1807
19Seine Geigen erinnern an das Stainermodell; am besten gelangen ihm Violoncelli.
21Rousselot. — Marseille. 1830
22Neue Geigen hat er schwerlich gemacht, doch kommt sein Reparaturzettel öfter vor.
23Geigenzettel: Réparé par Rousselot / à Marseille en 1830 (geschrieben).
25Rousselot. — Valence. 1900
26Vielleicht aus Marseille stammend. Ein Geigenmacher, der kurze Zeit in Valence ansässig war und später nach Avignon verzog, ohne sich jedoch dort dauernd niederzulassen.
28Rovati, Christoforo. — Bazzano. 1789
29Handwerksmäßige Arbeit und verständnislose Holzwahl sind die hervorstechenden Eigenschaften seiner übrigens selten vorkommenden Geigen.
31Rovetta (Rovelta), Antonio. — Bergamo. 1840. 1884
32Ein nicht ungeschickter Nachahmer der alten Meister. Er stellte 1864 in Brescia eine gute Violine aus und soll später auch in Mailand gearbeitet haben.
34Rowinsky, W., war im 19. Jahrhundert in London ansässig
36Royer, Alexis. — Mirecourt. 1768
37Nur von A. Jacquot erwähnt.
39Roze. — Orleans. 1701. 1760
40Seine Arbeit ist sorgfältig und erinnert an die Schule von Mirecourt; das Modell ist hübsch und der Lack von gelber Farbe. Die F-Löcher, die in der Mitte sehr weit sind, zeigen trotzdem guten Schnitt, dagegen ist die Schnecke ziemlich plump.
41Geigenzettel: Abb. 666.
43Rozet. — Paris. Um 1691
44Vidal zitiert aus Du Pradels »Livre commode«: »Le sieur Rozet est renommé pour les instruments de musique de la garde-robe du roi; il demeure rue Neuve-Saint-Eustache.« Rozet war kein Geigenmacher, sondern Blasinstrumentenmacher. Geigen von ihm sind nie bekannt geworden, wohl aber Blasinstrumente, so eines im Museum des Konservatoriums in Paris (No. 497).
46Rub (i, ini?), Aug. (oder Ang.) de. — Viterbo.
47Ein Dilettant, der schöne Geigen gemacht hat, die auch im Ton nicht schlecht sind.
48Geigenzettel: Aug. de Rub. ad animi delectationem / Fecit Viterbi 1763 (gedruckt).
50Rubini. — Bologna
51Ein Gitarrenmacher des 19. Jahrhunderts.
53Rubino, Gennaro. — Neapel. 1899
54Gilt als guter Mandolinenmacher.
56Ruch s. Ruth
58Ruchsgewand, Zacharias. — Nürnberg. 1587
59Ein Lautenmacher, von dem die Stuttgarter Hofkapelle Saiten bezog.
61Rucklinski (Ruchlinski), Johann Anton. — ? 17. oder 18. Jahrhundert
62Dem Namen nach ein Pole, vielleicht in Ungarn ansässig gewesen. Eine vierchörige Laute mit der am Halse eingravierten Inschrift: Fecit / Ioan: Ant: / Rucklinsky befindet sich im ungarischen Nationalmuseum in Budapest.
64Ruddiman, Joseph. — Aberdeen. Geb. in Aberdeen 1733, † 25. Februar 1810 daselbst
65Er war der Sohn eines Zimmermanns und hat wahrscheinlich in seiner Jugend dasselbe Handwerk gelernt, sich aber frühzeitig dem Geigenbau zugewandt und war vor Matthew Hardie der beste schottische Geigenmacher. Seine ersten Geigen sind nach Stainer gemacht; später ahmte er ein großes Stradivariomodell frei nach. Sein Holz war gut, aber der Lack schlecht; er sieht jetzt dunkelgrau oder fast schwarz aus und läßt das Holz nicht mehr durchschimmern. In den Holzstärken weicht er von italienischen Vorbildern oft ab, aber die Arbeit ist recht gut und der Ton gewöhnlich schön. Ruddiman hat außer Violinen und Violen auch
Makers on this page
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.