Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 433

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

58 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 429. See the scan on archive.org.

1Violoncelli, Zithern und Gitarren gemacht. Sein Geigenzettel ist von einer Rokokoumrahmung mit Musikinstrumenten umgeben. In Gitarren pflegte er nur die Buchstaben J. R. F A. (J. Rudiman Fecit Aberd.) anzubringen.
2Geigenzettel: Ruddiman / Maker / 17 Aberdeen 69 (gedruckt). — Rudiman / Abdn Dg. (gedruckt).
4Rudert, David. — (Mark) Neukirchen. 1677
5Unter den Emigranten aus Graslitz, die sich in Neukirchen als Geigenmacher niedergelassen haben, wird auch sein Name genannt.
7Rudert, Henryk. — Warschau. 1844. 1847
8Vermutlich der Sohn von Jan R. Seine Arbeiten sind origineller und schöner als die Jans. Er ahmte das Stradivariomodell nach und gebrauchte einen rotgelben Lack. Eine von ihm reparierte Stainergeige besitzt Rechnungsrat Friedrich in Posen.
9Geigenzettel: Henryk Rudert / Zrobil w Warszawie r. 1846 (gedruckt). — Henricus Rudertus / correxit Varsoviæ anno 1847 (gedruckt).
11Rudert, Jan. — Warschau. 1840
12Dem Namen nach stammt er aus dem Vogtlande; auch seine Geigen widersprechen dieser Annahme nicht.
14Rudert, J. G. (?) — (Mark) Neukirchen. 1750
15Eine Geige von geringem Wert und wenig schöner Form enthielt einen sehr verblaßten Zettel, auf dem die Buchstaben der Taufnamen und die Jahreszahl nur noch geraten werden konnten.
17Rudert, Johann Michael. — Korneuburg, Wien. 1809. 1837
18Dem Namen nach dürfte er aus dem Vogtlande stammen, doch schloß er sich an die Wiener Meister an. Gutes Holz und dunkler Öllack sind Kennzeichen seiner im übrigen gewöhnlichen Arbeit. Im Einrechungsprotokoll der Stadt Korneuburg kommt er 1809 zum ersten Male vor, 1812 bittet er um Überlassung eines Gewölbes (Verkaufsladens) im Rathause, aber schon 1813 legt er seine Geigenmacherbefugnis in Korneuburg nieder und bittet um seine Entlassung. Er siedelte wohl von da direkt nach Wien über, wo er jedoch nicht hervortrat.
19Geigenzettel: Johann Michael Rudert / fecit Korneuburg 1809 (gedruckt). — Johann Michael Rubert (sic) / fecit Viennae 1837 (gedruckt). — Johann Michael Rudert / bürgerl. Lauten und Geigen- / Macher A. 1810 (gedruckt) und Abb. 636 und 638.
21Rudert, P. — Warschau. 1856
22Ein Instrumentenmacher, der (nach A. Sowinski) in der Krakauer Vorstadt zu Warschau ein Geschäft besaß.
24Rudger s. Ruggeri
25Rudolf. — Augsburg. 1412
26Man kennt wahrscheinlich nur den Taufnamen, der mit der Bezeichnung »Lautenmacher« im Augsburger Steuerregister von 1412 vorkommt.
28Rudolph, Johann. — Wien. 1770. 1780
29Ein zwar geschickter, aber wenig bekannter Wiener Geigenmacher des 18. Jahrhunderts, den ich weder in den Steuer- noch in den Bürgerlisten finden konnte.
30Geigenzettel: Abb. 637.
32Rückbeil, Joh. Heinr. — Sondershausen. 1863
33Seinen Namen fand ich nur auf einem Reparaturzettel.
35Rückers (Rückaerts), Andreas d. Ä. — Antwerpen. 1579. 1615
36Sohn von Hans R. d. Ä., wurde am 30. Aug. 1579 getauft. Die Mitglieder dieser Familie haben fast ausschließlich klavierartige Instrumente gemacht und sind nur dafür berühmt, doch machten sie viele Harfen, und die Möglichkeit, daß sie auch einige Lauten angefertigt haben, ist daher nicht ausgeschlossen.
38Rückers, Hans d. J. — Antwerpen
39Sohn von Hans R. d. Ä., wurde am 15. Januar 1578 getauft.
41Rückers, Jan (Hans), genannt der Ältere. — Antwerpen. Geb. um 1555, † 1641 (?)
42Er wurde 1579 in die Gilde aufgenommen und war der bedeutendste Antwerpener Clavecinmacher. Er lebte noch 1623 — wahrscheinlich bis 1641 — und war mit Adrienne Knaeps verheiratet. Er hatte vier Söhne: Franz (geb. 1576), Hans (1578), Anders (1579) und Anton (1581).
44Rüdiger, M. — Frankfurt a. M. 1820
45Ist mir bisher nur durch einen Reparaturzettel bekannt geworden.
47Rüdiger, Moritz. — Brieg. 1886. 1890
48Er war hauptsächlich Klavierhändler, beschäftigte sich aber viel mit dem Geigenmachen und machte allerlei Versuche und Erfindungen. So schlug er 1886 in De Wits Zeitschrift die Verwendung von Stegen aus Tannenholz vor und erfand mit Carl Bögel »Spannungsrippen für die Resonanzböden der Geigen«, — eine Erfindung, die sich in keiner Weise bewähren konnte. Ebenso erging es seiner Übungsgeige (mit gedämpftem Ton), an der er namentlich die F-Löcher veränderte.
50Ruelle, Pierre. — Paris. 1754
51Sein Name ist nur dadurch bekannt, daß er geschworener Meister der Pariser Lautenmacherzunft für 1754 war.
53Ruffini. — Neapel. 19. Jahrhundert
54Ein neapolitanisches Musikinstrumentengeschäft, dessen Besitzer jetzt A. Colle ist. Die Firma, die verschiedene Ausstellungen beschickte, führt ihre Gründung bis 1744 zurück und hat auch in Rom Niederlagen.
56Ruggeri (Rugieri, Ruggieri, Rugièr, Ruger, Ruger)
57Es ist schon bei Erwähnung der Brescianer Rogeri darauf aufmerksam gemacht worden, daß die Familien Rogeri und Ruggeri nicht verwechselt werden dürfen.

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