Scan 91
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
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1Cornelli, Giorgio. — Venedig. 1797
2Ein geschickter Meister, vielleicht Carlo C.s Sohn, von dem C. Stoeber in Würzburg eine sehr schöne Violine nach einem länglichen Modell mit flacher Wölbung und prachtvollem roten Lack besitzt.
4Cornesse fils, Henri. — Troyes. 1900
5Geigenfirma der Gegenwart.
7Cornia, Giuseppe. — Iddiano (Modena). 1884. 1894
8Seine Kontrabässe sind in Italien nicht unbeliebt.
10Cornino. — Spilamberto. 1800
11Sein Name findet sich zwar bei Valdrighi (3722), doch ist er in Spilamberto selbst unbekannt.
13Cornu. — Marseille. 1759
14Ein gutes Violoncello in italienischem Stil enthielt seinen hier mitgeteilten Zettel. Im übrigen scheint er wenig Geigen gebaut zu haben, und die wenigen sind von sehr gewöhnlicher Arbeit.
15Geigenzettel: Cornu Fecit / AMarseille 1759 (gedruckt).
17Corolano? (Coriolano?) — Genua
18In einer handwerksmäßig ausgeführten Violine fand sich dieser schwer leserliche Name.
20Corradotti, Luigi. — Rom. 19. Jahrhundert
21Guter Mandolinenmacher.
23Correa, Joao (aus Almeida). — Lissabon. 18. Jahrhundert
24Vielleicht der Sohn Manoels. Der 1794 guillotinierte Marquis de Laborde besaß eine Gitarre von ihm mit dem Zettel 1): Joao Correa de Almeida / a fez en Lisboa (gedruckt).
26Correa, Manoel. — Lissabon. 17. Jahrhundert
27Er stammte aus Almeida und war wohl ausschließlich Lautenmacher. Eine Laute von ihm trägt den Zettel: Manoel Correa de Alm da / Violeiro da Rainha NS / Morador na Rua direita la / Esperança LX a (gedruckt).
29Corrieri s. Gorrieri
31Corsby. — Northampton. 1770. 1780
32Bisher sind fast nur Bässe von ihm zum Vorschein gekommen, die übrigens nicht ungeschickt gemacht sind.
34Corsby, George. — London. 1789. 1830
35Er wohnte in der Princess Street, Leicester Square, war Geigenmacher und handelte mit alten Instrumenten. Von seinen Arbeiten erfreuten sich namentlich seine Violoncelli einer gewissen Beliebtheit. Ob er mit dem Northamptoner Corsby verwandt oder gar identisch war, konnte ich nicht feststellen.
37Corsini, Pietro. — Arcidosso (Toscana). 1652
38Eine Harfe von ihm besitzt das Musikhistorische Museum in Köln.
401) Gallay: Un inventaire sous la terreur par Bruni, S. 41.
42Cortaro (Castaro, Corsaro), Antonio. — Rom. 1614
43Baron schreibt in seiner Untersuchung des Instruments der Lauten (1727): »Antonio Cortaro hat nach ihm (Buchenberg) Anno 1614 in Rom gelebet.« — Arbeiten von ihm sind mir nicht bekannt.
45Corte s. Dalla Corte
47Cortenhout, Jan van. — Amsterdam
48Er wird als »Luthier« bezeichnet; mehr ließ sich nicht über ihn in Erfahrung bringen, und auch in »Bouwsteen« I, S. 69, wird nur sein Name ohne weitere Bemerkung erwähnt.
50Cortese, Andrea. — Genua. 1920
51Ein Autodidakt, der sich eine gewisse Geschicklichkeit angeeignet hat.
52Geigenzettel: Andrea Cortese all insegna dei / tre cuori in Genova 19 . . (gedruckt).
54Cortesi, Carlo. — Pesaro. 1612
55Es gibt Geigen im Stile G. da Salòs und Marianis, die seinen Zettel tragen. Kammermusiker W. F. Borsche in Hannover besaß eine sehr hochgewölbte Violine von ihm.
56Geigenzettel: Cortesi fecit Pisavri 1612 (gedruckt). — Carlo Cortesi (geschrieben).
58Cosetto, Giuseppe. — Venedig. 1786
59Von diesem unverdient in Vergessenheit geratenen Meister besitzt Dr. G. Geyer in Budapest eine hervorragend schöne Violine, stark im Holz, mit auffallend kräftigen Ecken, eigenartigen F-Löchern, breiter Einlage und eigenartiger, um eine Spirale vermehrter Schnecke. Der Ton ist groß und edel. Der Körper weist eine Länge von 36,4 cm auf.
60Geigenzettel: Giuseppe Cosetto Fexit (sic!) / anno 1786 Venezia (geschrieben).
62Costa, di Agostino. — Verona. 1600. 1622
63Er stammte der Angabe auf seinen Zetteln zufolge aus Brescia und war ein Sohn des Agostino. Er soll einige Zeit in Genua zugebracht und — nach de Piccolellis — auch in Venedig gearbeitet haben. Eine doppelt eingelegte Viola da spalla aus dem Jahre 1600 besitzt die Sammlung Correr in Venedig, ein Colascione von 1622 die Sammlung Crosby Brown in New York und eine Laute aus dem gleichen Jahre Herr Claudius in Kopenhagen.
64Geigenzettel: Costa di agostino di Brescia 1600 (gedr.).
66Costa s. Dalla Costa
68Costa, Augusto da. — Funchal
69Mandolinenmacher des 19. Jahrhunderts. Eine Arbeit von ihm befindet sich in der Sammlung Keil in Lissabon.
71Costa, Diego. — Cadix. 1790 (?)
72Seiner Arbeit nach dürfte er in Italien gelernt haben. Er wohnte in der Calle de Cobor und ist nur als Lauten- und Mandolinenmacher bekannt. Eine Bandurria von ihm besaß Paul de Wit.
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