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Scan 153
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1Preiseu, das Stück zu 4 kr.; fanden sich aber für diesen Preis recht gut. one of two readings
2Preiseu, das Stück zu 4 Kr.; fanden sich aber für diesen Preis recht gut. one of two readings
3Jos. Endres aus Bamberg. Violin-, Harfen- und Guitarrensaiten von guter, preiswürdiger Art.
4Neuner und Hornsteiner aus Mittenwalb. Saiten von guter Qualität. Diese Firma versieht einen großen Theil der bayerischen Geigenmacher mit ihren italienischen Saiten.
5L. Perzolli von Roveredo hatte 11 Sorten von Violinsaiten ausgestellt. Die Quinten, wenn auch gut, waren nichts weniger als ausgezeichnet, die übrigen Saiten von vortrefflicher Qualität.
6Fr. A. Ravizza in München hatte Violin-e, a und d nach italienischer Art, von J. Bagatello verfertigt, ausgestellt, die übrigens gut waren, was jedoch die Quinten betrifft, kaum etwas von den besten neapolitanischen Saiten an sich trugen.
7Was nun die Saitenfabrikation in Deutschland überhaupt aubelangt, so ist es gemiß, daß wir bei gehörigem Fleiße die a, d und g-Saiten der Violine eben so gut anfertigen können, als die Italiener. Die Quinten werden wir wohl fortsfährend, wenigstens für Virtuosen, aus Italien beziehen müssen, so lange wir uns nicht der Därme von jungen und nicht fetten Thieren bedienen, und auf die Temperatur während der Maceration eben so sorgfältig achten, wie die Italiener.
8Sehr zu beachten sind von jedem Violinspieler die Winke, welche Spohr für die Wahl einer Violinbesaitung gibt. Wir theilen dieselben in Nachfolgendem mit.
9"Die Violine wird mit Darmfalten bezogen, deren tieffte mit versilbertem Kupferdrath übersponnen ist.
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