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Scan 176
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1tern zu Mittelpunkten, und macht mit der Entfernung auf der einen Seite von M-K, und auf der andern von M J die Bogen N-K und N J; hierauf macht man den Punkt L zum Centrum, öffnet den Zirkel bis N und befreit mit dieser Öffnung auf jeder Seite den Bogen N-O. Endlich setzt man den Zirkel in den Punkt 72, und zieht den Bogen K Y J; dann ist der ganze Umriss vollendet, und diese Figur, auf ein Brett von hinlänglicher Dicke ausgezeichnet, gibt das Modell zum Instrument ab."
3Die Rätschen betreffend sagt Bagatella, daß das obere 10 Theile breit und 4 Theile dick, das untere eben so dick aber nur 8 Theile breit sein soll. Dieselbe Grösse wie das letztere sollen auch die in den 4 Ecken angebrachten Rätschen erhalten, welche zwischen den Horizontallinien 20 bis 25 und 43 bis 48 einzufstellen, und auf welche mit gutem Lekm die Jargen zu befestigen sind. Die Höhe der Jargen beträgt unten am Knopfe des Saitenhalters 6 1/4 Theile, welche Höhe sich bis zum gegenübertretenden Ende am Halse allmählig auf 8 Theile abmindert. Bei Ptooncellos und Molons nimmt diese Jargenhöhe von 12 auf 11 1/4 Theile ab.
5Decke und Boden werden aus Brettern ausgearbeitet, welche 4 Theile dick sein müssen. Zur Decke rath Bagatella ein etwas stärkeres Bretchen zu nehmen, weil das zartere Holz derselben im Arbeiten etwas nachgebe und sich herunterziehe. Um die äußere Wölbung von Boden und Decke auszuarbeiten, bediene man sich eines Hilfstheils (Fig. 19), dessen kreisförmiger Bogenausschnitt, die Länge des Modells messend, mit einem Halbmesser von 216 Theilen beschrieben ist.
7"Die Länge der F- Wöher muß 15 Theile haben,
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