Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 181

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1Tyrol uc. und geht auf Holzsuchen aus. Wo er eine brauchbare Thüre, einen Tisch oder eine Bank u. dgl. findet, die kauft er, und raubt gelegentlich gegen gutes Geld alle Instrumentenmacher und Holzhändler förmlich aus. Wer kann es denn von den Unfrigen oder den jettigen Italienern dem Buikhaume, der gegenwärtig vielleicht über eine jährliche Rente von 30,000 Frs. dis- ponirt, gleichthun? Was hilft es auch, wenn unsere Leute die großen Meister copiren. Im äussern Umriss liegt es nicht allein. Ich habe so mancherlei Imita- tionen gesehen, die mit enormer Geschicklichkeit gemacht waren — ich mußte finaliter nur sagen: dieses Mate- rial hätte Stradivario uc. nicht verarbeitet. So ist es auch mit andern Dingen, mit den F, der Schnecke, den Ecken, der Handschrift uc. Diese Sachen sind an den Originalen aus freier Hand gemacht. Die Nachahmer schneiden das Alles nach Vorzeichnung ganz regelrecht, aber — das Freie, Zufällige fehlt, es ist eben Copie."
33. Der Balken, Stimme und Steg.
4Diese Bestandtheile sind zwar unerläßlich, indem ohne dieselben das beste Instrument nur einen höchst mangelhaften Ton gibt; ein an und für sich schlechtes Instrument aber wird durch sie nicht gut. Sie werden überdies von jedem erfahrenen und denkenden Geigen- bauer heute eben so gut angefertigt, wie sie nur an den besten Cremoneser Instrumenten zu finden sind. Es dürfte unter denselben überhaupt nur wenige geben, wo nicht dieser oder jener Theil bereits durch einen neuen ersetzt worden wäre, und vielleicht gar keines, an dem sich noch sämtliche genannte Theile in der ursprüngli-

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