Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 201

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1Froisches an bis zur Zwinge bedeckt, von welcher es gehalten wird.
3Die Vorzüge der Tourte'schen Bogen bestehen 1) in dem geringen Gewicht bei hinlänglicher Spannkraft der Stange; 2) in einer schönen gleichförmigen Biegung, bei der die größte Annäherung an die Haare sich genau in der Mitte zwischen dem Kopf und dem Frohsch befindet, und 3) in der äußerst genauen und sauberen Arbeit. — Die Vollendung der Tourte'schen Fabrikate ist seither nicht erreicht worden, woher es kommt, daß seine Bogen mit 2—300 Frs. und darüber bezahlt werden, während die besten Bogen der gegenwärtigen Meister nicht mehr als 25—30 Frs. kosten.
5Nachst den Bogen von Tourte erwarben sich jene von Lafleur in Paris und von Schwarz in Straßburg die meiste Gunst. Des größten Rufes in unserer Zeit erfreuen sich J. Henry und P. Simon in Paris; auch die obenerwähnte Firma Gand liefert gute Erzeugnisse.
7Nicht die Genauigkeit der Arbeit allein ist es, welche Tourte seine glänzenden Erfolge sicherte, sondern gewiß besaß dieser Meister eine Kenntnis des Materials, wie vor und nach ihm kein anderer. Es ist da dasselbe Verhältniß wie bei der Fabrikation der Gelgen.
9Man hat Versuche mit verschiedenen Holzarten gemacht, ist aber immer wieder dahin gekommen, daß das Fernambuchholz (Caesalpina brasiliensis, Brasiliensholz, Bresil- oder auch Bresilholz) die Eigenschaften der Schwere, Festigkeit, Zähigkeit und Elasticität, auf die es hier ankommt, im zweckmäßigsten Verhältniß in sich vereinigt. Man hat namentlich hie und da das

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