Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 209

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1sie Virtuosen in die Hände führt, den verdienten Ruf erlangen.
3Wer eine gute Geige besitzt, sehe zu, daß sie bei sich allenfalls einschleichenden Mängeln nur in die Hände eines anerkannt guten Reparateurs komme. Gute Reparateure sind selten, aber ihr Ruf ist in der Regel so verbreitet, daß sie wohl aufzufinden sind. Zur Conservierung seines Instrumentes kann der Besitzer selbst aber am allermeisten beitragen, wenn er in jeder Hinsicht sorgfältige Ueht auf dasselbe verwendet. Die Geige werde in einem weich gesütterten, dicht verschlossenen Kasten, in welchem dieselbe noch durch eine seidene Decke vor dem Einsflüsse der äußern Luft geschützt ist, an einem trockenen, der Ofenhitze nicht nahen Orte, aufbewahrt. Nie soll dieselbe außer dem Kasten liegen gelassen oder ohne denselben aus dem Hause getragen werden; ebenso soll sie nach jedesmaligem Gebrauche mit einem weichen, trockenen Tuche abgewischt werden, damit sich der Kolophonium-Staub und anderer Schmutz nicht auf der Decke anhäufe, der die Geigen entstellt, die Schwingungen erschwert und die Feuchtigkeit anzieht. Desgleichen sind Saiten und Griffbrett stets rein zu erhalten.

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