Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 23

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1das Instrument vorspielen, sondern nahm auch eine genaue Zeichnung desselben, welche er nebst einigen Bemerkungen in einem archäologischen Werke veröffentlichte. Diesem und den Nachrichten von Eduard Jones entnimmt Fettis folgende Beschreibung des fraglichen Instrumentes: Der Grouth hat die Form einer verlängerten Trapezoiden, deren Länge von der Spitze bis zur Grundfläche 57 Centimeter beträgt; die größte Breite am Saitenhalter beträgt 27 Centim. und die kleinsten, an dem oberen Theile des Instrumentes, 23 Centim., die Zargenhöhe 5 Centimeter. Das Griffbrett ist 28 Cent. lang. Von den 6 Saiten, womit das Instrument bezogen ist, sind zwei außerhalb des Griffbrettes, welche bloß mit dem Daumen der linken Hand angeschlagen werden. Die 4 andern Saiten werden mit dem Bogen gespielt. Das eine Ende der Saiten ist an einem Saitenhalter befestigt, das andere Ende geht durch Löcher, die in den oberen, massiven Theil des Instrumentes gehobt sind; die Saiten ruhen auf einem Kamme und sind an der Rückseite des Kopfes an Zapfen befestigt, welche mit einem Schlüssel oder Hebel gedreht werden. Die Tafel hat zwei runde Schalllöcher, deren Durchmesser 3 Centim. beträgt. Eine Eigenthümlichkeit des Steges am Grouth bietet dem unterrichteten Beobachter viel Interesse; sie besteht in der ungleichen Höhe seiner Füße und in seiner Stellung. In einer nicht geraden Stellung neigt er sich mehr nach rechts; sein linker Fuß ist ungefähr 7 Cent. lang, geht durch das linke Schallloch in das Innere des Instrumentes und ruht auf dem Boden; der rechte Fuß dagegen, der nur 2 Cent. hoch ist, ruht auf der Resonanztafel neben dem rechten Schall-

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