Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 22

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1Crouth nach Indien versehen zu müssen glaubt. Dass der Crouth im Laufe der Zeit seine Verbesserungen erfuhr, ist aus einigen Abbildungen desselben ersichtlich.
3Die älteste Form dieses Instrumentes ist wahrscheinlich der crouth trithant, d. i. der Crouth mit drei Saiten, vielleicht derselbe, von welchem Benanc Fortunat spricht. Ein Manuscript aus dem 11. Jahrhundert, aus der Abtei von St. Martial Limoges herrührend, welches sich in der kaiserlichen Bibliothek zu Paris unter Nro. 1118 bei den lateinischen Handschriften befindet, enthält einige etwas plump gezeichnete Figuren mit Instrumenten, und unter diesen eine gekrönte Person, welche in der linken Hand einen mit drei Saiten bespannten Crouth, mit der Rechten aber den Bogen hält. (Siehe Fig. 4.) Man erkennt das Instrument an der Öffnung, durch welche man die Hand steckt, um die Finger auf die Saiten legen zu können. Eine andere Darstellung des crouth trithant befindet sich unter architektonischen Verzierungen an der Abtei Melros in Schottland, welche in den ersten Jahren des 14. Jahrhunderts gebaut wurde.
5Wie lange der dreisaitige Crouth sich fürder erhielt, läßt sich nicht bestimmen, denn es fehlen hiezu alle Anhaltspunkte bis tief ins 18. Jahrhundert, wo derselbe in sehr vervollkommener Gestalt und mit sechs Saiten bespannt auftritt. Daines Barrington, Richter in den Grafschaften Anglesey und Caernarvon im Wallisferland, kannte noch einen Sänger, der sich dieses Instrumentes bediente, John Morgan, geboren 1711 auf der Insel Anglesey. Barrington ließ sich nicht allein

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