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Scan 69
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1Johann Paul Maggini, wahrscheinlich ein Schüler Gaspar's, arbeitete in Brescia, seinem Geburtsorte, von 1590—1640. Er zeichnet sich besonders durch seine Violinen aus. Sein Patron ist groß, die Wölzungen stark ausgebracht, die Resonanztasten stark, der Boden weniger hart im Holz, wie bei Gaspar di Salo, mit dessen Arbeiten seine Instrumente überhaupt viel übereinstimmen. Die Zargen haben wenig Erhöhung; der Furnish, durch seine Feinheit ausgezeichnet, ist hell-gelblich-braun; die Niederhöfe pflegte er doppelt einzulegen. An den meisten dieser Instrumente rühmt man einen grossartigen, tiefen, melancholischen Ton, und sie haben durch einen dreyfachen, welches sich im Besitze Diversitäts' befindet, unverhängt eine gewisse Popularität erlangt, während früherhin schon Beriot auf einer Maggini große Erfolge erzielt und die Aufmerksamkeit der Künstler auf sie gelenkt hatte. one of two readings
2Johann Paul Maggini, wahrscheinlich ein Schüler Gaspar's, arbeitete in Brescia, seinem Geburtsorte, von 1590—1640. Er zeichnet sich besonders durch seine Violine aus. Sein Patron ist groß, die Wölzungen stark ausgebracht, die Resonanztasten stark, der Boden weniger hart im Holz, wie bei Gaspar di Salo, mit dessen Arbeiten seine Instrumente überhaupt viel übereinstimmen. Die Zargen haben wenig Erhöhung; der Furnish, durch seine Feinheit ausgezeichnet, ist hell-gelblich-braun; die Niederhaut pflegte er doppelt einzulegen. An den meisten dieser Instrumente rühmt man einen grossartigen, tiefen, melancholischen Ton, und sie haben durch einen dreyfachen, welches sich im Besitze Diversitäts' befindet, unverhängt eine gewisse Popularität erlangt, während früherhin schon Beriot auf einer Maggini große Erfolge erzielt und die Aufmerksamkeit der Künstler auf sie gelenkt hatte. one of two readings
4Hier erwähnen wir zugleich eines Zeitgenossen des Berigien, Anton Mariani von Pefaro, der von 1570—1620 arbeitete. Seine Instrumente, ohne feste Prinzipien und mehr auf's Geradenwohl gemacht, haben keinen Wert und sind nicht einmal als Gegenstände der Seltenheit gesucht.
6Brescia hat um 1580 nach zwei andere Künstler, Iovietta Rubiani und Matteo Bente, die zwar in ihren Arbeiten J. Paul Maggini nicht erreichten, von denen aber gleichwohl die Instrumente des Letzteren zu Sammlungen von Kunstfreunden gesucht werden.
8Ganto Maggi in i, nicht zu verwechseln mit Johann Paul, aber wahrscheinlich aus dessen Familie, arbeitete im 17. Jahrhundert. Er zeichnete sich weniger
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