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Scan 71
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1Diejenigen, die sich mit der Geschichte der Geigenbauer und ihrer Instrumente beschäftigen, werden in der Regel auf die Namen Amati, Guarneri und Stradivari zurückgehen. Diese drei Meister sind die bekanntesten und berühmtesten Geigenbauer der Welt. Amati, der älteste der drei, lebte im 17. Jahrhundert und gründete die berühmte Amati-Familie, die bis heute besteht. Guarneri, der zweite der drei, lebte im 18. Jahrhundert und gründete die berühmte Guarneri-Familie, die ebenfalls bis heute besteht. Stradivari, der dritte der drei, lebte im 18. Jahrhundert und gründete die berühmte Stradivari-Familie, die ebenfalls bis heute besteht. Die Instrumente dieser Meister haben eine eigentümliche Form und unterscheiden sich auffallend von den Instrumenten der älteren Schule von Brescia. Sie haben ein kleines oder mittelmaßiges Patron, gegen die Mittel eine starke Wölbung, sehr haltbaren hellklangigen Ton und zeichnen sich durch feines Dendroholz aus. Jede Kraft und Intensität des Tones, die wir in den Instrumenten späterer Meister bewundern, finden wir bei Amati nicht. Dies gereicht inbesondere seiner Kunst nicht zum Vorwurf, vielmehr können wir überzeugt sein, daß er jüngstige Studien gemacht hat, und Verhältnisse für seine Instrumente festzustellen, mit welchen er in Hinsicht auf Einfachheit der Bebürfnissen und Anforderungen seiner Zeit entsprach. Es ist schon früher angedeutet worden, daß man damals die Macht und Fülle des Tones, wie man sie heute feiert, nicht verlangte; im Gegenteil würde ein Instrument, das dieselbe gehabt hätte, das Ohr des am liebsten Musik geschätzten Zuhörers beleidigt haben. Alles was man jüng one of two readings
2Diejenigen aufgenommen sind; erkennen aber, "Lehner" selbst Amati einen Giam: Marc. bei Buffettio (1640—1680) zu Cremona, der, wahrscheinlich ist der Dresdner nur Schulso gebürt, dennoch seine Instrumente nach andern Prinzipien gebaut habe. Andere behaupten, bei Buffettio sei einfach ein Zeitgenosse des Amati's genannt, während der Verfasser eines in der Correspondence des professorens et des amateurs der musique erschienenen und von Coutris 1803 veröffentlichten Stücks sagt, dass Andrea Amati, bevor er selbst in Cremona eine Werkstatt errichtet, als Lehrling in Drescia gearbeitet habe. one of two readings
4Die Instrumente dieses Meisters haben eine eigenthümliche Form und unterscheiden sich auffallend von den Instrumenten der alten Schule von Dresden. Sie haben kleines oder mittelmässiges Patron, gegen die Mittel sich starke Wollung; sehr haltbaren hellklangen; Firma und zeichnen sich durch feines Dendeholz aus. Jede Kraft und Intensität des Tones, die wir in den Instrumenten späterer Meister bewundern, finden wir bei Andreats Amati nicht. Dies gereicht inbes. seiner Kunst nicht zum Vorwurf, vielmehr können wir überzeugt sein, dass er sorgfältige Studien gemacht haben musste; und Verhältnisse für seine Instrumente festzustellen, mit welchen er in Hinsicht auf Einfachigkeit der Bedürfnissen und Anforderungen seiner Zeit entsprach. Es ist schon früher angebaut worden, dass man damals die Macht und Fülle des Tones, wie man sie heute feehrt, nicht verlangte; im Gegentheile würde ein Instrument, das dieselbe gehabt hätte, das Ohr des anfänglichen Musikers befehligt haben. Alles was man jü one of two readings
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