Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 93

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1in einen dichten Wald zurück; in der Nähe von Mariacanetto Borgo, und schnitt da zur Unterhaltung aus den Baumstämmen, die er zur Hand hatte, geigenähnliche Instrumente. Da er seine Finger zu dieser Arbeit nicht ungeschickt fand, kam er nach einigen Jahren, da seine tragische Geschichte die Geister nicht mehr beschäftigte, nach Neapel zurück und gründete da eine „Lautenmacher-Werkstatt“. Eine musikalische Zeitung jener Zeit berichtet dieselbe Schrift weiter, berichtet sich über Gagliano auf folgende Weise aus: „Er war einer jener Genies, deren Höhe nicht nach dem ganzen Umfange bemessen werden kann“.
3Er gründete in Neapel ein Etablissement und seine Söhne Januarius und Nikolaus vervollkommneten sich so, daß sie nach und nach, wie es heißt, Instrumente zutwege brachten, die jenen von Stradivario und der Amati ähnlich waren. — Wir lassen diese Behauptungen billig dahin gestellt sein. Andere Künstler dieses Namens, in deren Arbeit man das Muster des Stradivario erkennt, sind Nicolo Galiano (1700—1740) und dessen Sohn Ferdinand 1740—1750 und Gennaro Galiano 1710—1750.
5Rafael und Antonio Galiano, die heute noch lebenden Abkömmlinge aus dieser Familie, gaben die Geigenmacherei auf und errichteten die rühmlichst bekannte Darmstädterfabrik. — Außer diesen sind noch zu nennen: Hans Man und Domenico Seresati. Der Wohnort des Letzteren ist indes nicht mit Bestimmtheit festzusetzen.
7Verona:
8Bartolomeo Obizi.

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