Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 224

Die Violine und ihre Meister, 1893

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1in London 1688 unter dem Titel: „The Division Violin (the first part) containing a choice collection of Divisions for the treble violin to a Ground Bass all fairly engraven on copper plates, being a great benefit and delight to all practitioners on the Violin and on the first that were ever printed of this kind of musik.“
3Ein zweites Heft von „the division Violin“ wurde 1693, gleichfalls in London, veröffentlicht. Aus ihm theilt Burney im 4. Bande seiner Musikgeschichte eine Allemande Baltzar’s mit. Eine andere Sammlung Baltzar’scher Kompositionen unter dem Titel „Sonatas for a lyra (?) Violin, Viol da Gamba and Bass“ soll sich im Besitze Britton’s, jenes Londoner Kohlenhändlers befunden haben, der ein eifriger Musikliebhaber war und nähere Beziehungen zu Händel unterhielt. Etwas später als Baltzar trat Johann Fischer auf. Geb. Mitte des 17. Jahrhunderts in Schwaben (es ist weder sein Geburtsort noch der Name seines Lehrers bekannt), galt er zu seiner Zeit als ein vorzüglicher Violinvirtuose. Er gehört zu den ersten namhaften Geigern Deutschlands, die auf besondere Wirkungen durch Umstellung der Saiten bedacht waren. Schon in jungen Jahren kam Fischer nach Paris, wo er bei Lully als Notenschreiber Beschäftigung fand. Die dadurch gewonnene nähere Bekanntschaft mit Lully’s Kompositionen war von wesentlichem Einfluss auf sein eigenes Schaffen. 1681 wirkte Fischer an der Barfüßerkirche zu Augsburg. Aber schon im folgenden Jahr begab er sich auf Reisen, die ihn durch Deutschland und nach den russischen Ostseeprovinzen führten. Dann trat er 1701 für einige Jahre als Kapellmeister in die Dienste des Schweriner Hofes, durchwanderte hierauf Dänemark und Schweden und kehrte schließlich nach Deutschland zurück, um in Schwedt als markgräflicher Kapellmeister zu fungieren. Dort starb er angeblich 1721 im Alter von 70 Jahren. Von seinen Kompositionen, bestehend in Solos für die Violine und Viola, Ouverturen, Tänzen und dergl. mehr, scheint nur wenig auf unsere Zeit gekommen zu sein.
5Nächst Fischer ist Johann Jacob Walther (Walter) zu nennen. Geboren 1650 (nach Gerber) in dem Dorfe Witterda bei

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