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Scan 19
Führer durch die Literatur der Streichinstrumente (Violine, Viola, Violoncello) : kritisches, progressiv geordnetes Repertorium von instruktiven Solo- und Ensemble-Werken : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Nützlichkeit für den Unterricht : nebst einem kurzen bibliographischen Anhang, 1913
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1benen Regeln, wie aus den Übungsbeispielen spricht pädagogische Einsicht und Erfahrung. Der Unterricht nach dieser Schule gestaltet sich anregend und, bei aller Vorsicht, schnell fördernd. Im Gegensatz zu den hervorragenden neuzeitlichen Schulen, werden die ersten Bogen- und Fingerexerzitien auf der G-Saite begonnen. (Die Heermannsche Ausgabe weicht mit Recht davon ab. Sie beginnt zwar die Strichversuche auf der G-Saite, verlegt aber die ersten Greifübungen auf die A-Saite.) Der 3. Teil der Schule hat in der Ausgabe von Meyer, was Interpunktion und Vortragsangaben betrifft, wesentliche Veränderungen erfahren, die Verbesserungen bedeuten.
3Die »Schule des höheren Violinspiels« stellt eine Folge von 60 Etüden dar, deren erste Hälfte zur Ausbildung in der Präzision und Intonation, im Rhythmus und in den feineren Vortragsnüancen dienen. Die zweite Hälfte übt Charakteristik und Gefühl. Die Bedeutung, welche Bériots »Hohe Schule« für die Ausgestaltung der mechanischen Fertigkeiten besitzt, erreicht sie für die geistige Ausbildung leider nicht. Man kann sie in dieser Beziehung nicht in Vergleich stellen mit Davids »Hoher Schule« oder dem 3. Teil der Joachim-Moserschen Violinschule.
5David, Ferd., Violin-Schule. 2 Teile. Originalausgabe (Volksausgabe Breitkopf & Härtel). I. Der Anfänger, II. Der vorgerückte Schüler. D.-e., d.-f. Teil I 1.50 M. Teil II 2 M. — Neuauflage von M. Dello. D.-e.-fr. (Litolf.) Teil I 1.50 M., Teil II 2 M. — Revidiert von Wald. Meyer. (Steingräber.) I. Teil 1.50 M., II. Teil 2 M.
7Ohne Weitschweifigkeit und doch vollständig ist vorzügliches Unterrichtsmaterial in dieser Schule niedergelegt. Mit pädagogischer Treffsicherheit sind die Übungsbeispiele gewählt, alles Pedantische vermieden. Die textlichen Erklärungen sind knapp gehalten, den mündlichen Ausführungen des Lehrers das Eingehendere überlassend. Im Vorwort spricht sich der Verfasser über die Grundsätze, die ihn bei der Abfassung der Schule geleitet haben, wie folgt aus: »Diese Schule beansprucht nicht ein Lexikon des Violinspiels zu sein. Sie soll nur den Weg andeuten, den der Verfasser seit Jahren mit seinen Schülern gegangen ist. Der Lehrer wird also nachhelfen müssen, wo die Schule nicht ausreicht. Vorzüglich gilt dies vom Stil und vom Vortrage, welche man nicht durch gedruckte Worte und Notenbeispiele jemand beibringen wird.« Es fehlen daher in der Schule alle ästhetischen Raisonnements. Der erste Teil beschäftigt sich nur mit der ersten Lage, der zweite Teil führt durch die übrigen zu den Erfordernissen des virtuosen Spiels und behandelt in eingehender Weise das Flageolettspiel.
9Dessauer, Heinr., Universal-Violinschule. Elementartechnik und die sieben Lagen. Unter Benutzung der nützlichsten und anziehendsten Übungsbeispiele berühmter Pädagogen. D.-e.-fr. (Schmidt-Heilbronn.) 3 M.
11Für Lehrer und Schüler ein vortreffliches Werk. Logisch und konsequent sind Text und Übungsstoff gestaltet. Was der Verfasser in der kurzgefaßten Abhandlung über die Methodik des elementaren Unterrichtes sagt, kann zur Beachtung dringend empfohlen werden. Die Schule ist das Werk eines erfahrenen und denkenden Musikers.
13— Die technische Grundlage des modernen Violinspiels. Fortschreitende Übungen von der Mittelstufe bis zur Virtuosität. (Leuckart.) 3 M. Neben und als Ergänzung einer Violinschule zu benutzen.
15Eberhardt, Goby, Violinschule. Neue Methodik, Sekundensystem, für den Anfangsunterricht des Violinspiels. (Kahnt.) I. Teil: Gleiche Fingerhaltung; II. Teil: Ungleiche Fingerhaltung, je 3 M.
17Die beiden starken Bände behandeln die Fundamente des Violinspiels in
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.