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Geigenzettel Alter Meister vom 16. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts …, 1902

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1Klotz, Joseph junior, Mittenwald. 1793. Geschriebener Zettel: Taf. XVIII, No. 210.
2Klotz, Matthias, Mittenwald. Geb. 1653, gest. 1743. Begründer der Geigen-Industrie Mittenwalds und ältester Meister dieses Namens da selbst. Gedruckter Zettel: Taf. XVIII, No. 211.
3Klotz, Michael, Mittenwald. 18. Jahrhundert. Gedruckter Zettel: Taf. XVIII, No. 212.
4Klotz, Sebastian, Mittenwald. Geb. 1762, gest. 1825. Nicht zu verwechseln mit Sebastian (Sohn von Matthias), der 1696 geboren wurde und um 1750 starb. Gedruckter Zettel: Taf. XVIII, No. 213.
5Kloz siehe Klotz.
6Knitl, Franz, Hof-Lauten- und Geigenmacher in Freising (Bayern). 18. Jahrhundert. Gedruckter Zettel: Taf. XVIII, No. 214.
7Kolditz, Jacob, Rumburg i. Böhmen. 18. Jahrhundert. Zettel in rothbraunem Druck aus einer 5-saitigen Viola im musikhistorischen Museum von Paul de Wit in Leipzig: Taf. XVIII, No. 217.
8Kolditz, Matthias Johannes, Lauten- und Geigenmacher in München. Geschätzter Meister. Um 1725—1760. Gedruckter Zettel: Taf. XVIII, No. 216.
9Kraft, Peter, Stockholm. 1796. Lauten, Harfen und Streichinstrumente. Kupferdruck-Vignette aus einer schwedischen Theorbe im musikhistorischen Museum von Paul de Wit in Leipzig: Taf. XVIII, No. 219.
10Kranabetter, Franz, Wien. Erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. Gedruckter Zettel: Taf. XVIII, No. 218.
11Kratschmann, Joseph, Znaim. Erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. Gedruckter Zettel: Taf. XVIII, No. 220.
12Kretzschmann, Georg Carl, Markneukirchen. Erlangte 1723 das Meisterrecht. Gedruckter Zettel: Taf. XIX, No. 221.
13Kriner, Josef, Mittenwald i. Oberbayern. Zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts. Gedruckter Zettel: Taf. XIX, No. 222.
14Kriner, Simon, Mittenwald i. Oberbayern. Anfang des 19. Jahrhunderts. Gedruckter Zettel: Taf. XIX, No. 223.
15Lambert, Jean Nicolas, Paris. Gestorben 1761. Violoncelli, Guitarren. Gedruckte Vignette mit Rococo-Verzierung: Taf. XIX, No. 224.
16Landolfi, Carlo Ferdinando, Mailand. Um 1735 bis 1770. Einer der letzten Meister, der den altitalienischen klassischen Lack benutzte. Gedruckte Zettel: Taf. XIX, No. 226 u. 227.
17Landolfi, Pietro Antonio, Mailand. Um 1775 bis gegen 1800. Sohn von Carlo Ferdinando Landolfi. Gedruckter Zettel: Taf. XIX, No. 225.
18Langerwisch, J. G., Leipzig. Anfang des 19. Jahrhunderts. Streichinstrumente, Guitarren etc. Geschriebener Zettel aus einer lautenförmigen Guitarre im musikhistorischen Museum von Paul de Wit in Leipzig: Taf. XIX, No. 228.
19Laske, Josef Anton, Prag. Geb. 1738, gest. 1805. Schüler von Jak. Kolditz in Rumburg. Arbeitete von 1764 ab in Prag. Benutzte geschriebene und gedruckte Zettel verschiedenen Wortlautes. Zettel aus einer Poschette im musikhistorischen Museum von Paul de Wit: Taf. XIX, No. 229.
20Le Clerc, J. N., Paris. Um 1760—1780. Gedruckter Zettel: Taf. XIX, No. 230.
21Leeb, Johann Georg, Pressburg. 18. Jahrhundert. Gedruckter Zettel: Taf. XIX, No. 232.
22Le Jeune, François, Paris. Um 1754—1785. Benutzte gedruckte Zettel mit und ohne seine Fabrikmarke: eine Harfe. Taf. XIX, No. 231.
23Leissmüller, Martin, Krin bei Mittenwald. 18. Jahrhundert. Gedruckter Zettel: Taf. XX, No. 240.
24Liebich, Gottlieb, Violinmacher in Hermsdorf in Schlesien. 18. Jahrhundert. Gedruckter Zettel: Taf. XIX, No. 233.
25Liebich, Johann Gottfried, Breslau. Ende des 18. Jahrhunderts. Ein Vorfahre des noch heute in Breslau arbeitenden Hof-Instrumentenmachers Ernst Liebich. Gedruckter Zettel: Taf. XX, No. 234.
26Linarolo, Ventura di Francesco, Venedig. Zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts. Einer der ältesten Meister der klassischen Periode des altitalienischen Geigenbaues. Lauten, Violen und Liren (Vorläufer der Violine). Geschriebener Zettel aus einer prächtig gearbeiteten Lira da gamba im musikhistorischen Museum von Paul de Wit in Leipzig: Taf. XX, No. 235.
27Lipp, Martin, Dillingen i. Bayern. 1835. Gedruckter Zettel: Taf. XX, No. 236.
28Lippold, Carl Friedrich, Markneukirchen. 1794. Gedruckter Zettel: Taf. XX, No. 237.
29Lippold, Johann Georg, Markneukirchen. Um 1760 bis 1810. Wurde 1760 Meister. Gedruckter Zettel: Taf. XX, No. 238.
30Lombardi, Julius, Rimini. 1789. Wenig bekannter italienischer Meister der nachklassischen Periode. Gedruckter Zettel: Taf. XX, No. 239.
31Lotz, Robert, Gotha. Erste Hälfte des 18. Jahrhunderts. Gestochener Zettel aus einer Bassgitarre im musikhistorischen Museum von Paul de Wit: Taf. XX, No. 241.
32Lupot, François, Orléans. Geb. in Plombières 1736, gest. in Paris 1804. Ging 1758 nach Stuttgart und arbeitete dort als Hof-Instrumentenmacher 10 Jahre. 1770 liess er sich in Orléans nieder und blieb hier bis 1794, worauf er seinem Sohne Nicolas nach Paris folgte. Gedruckter Zettel: Taf. XX, No. 242.
33Lupot, Nicolas, Orléans und Paris. Sohn von François Lupot. Geb. 1758 in Stuttgart, gest. 1824 in Paris. Arbeitete 1776—1794 in Orléans, dann in Paris. Bester französischer Meister und nach Cremona bis jetzt wohl der bedeutendste Geigenbauer. Geschicktester Imitator von Stradivari. Benutzte in der ersten Zeit geschriebene, später nur gedruckte Zettel: Taf. XX, No. 243, 244, 245, 246, u. Taf. XXI, No. 247 u. 248.
34Maggini, Giovanni Paolo, Brescia. Geb. 1580, gest. um 1632. Schüler des Gasparo da Salò und Meister ersten Ranges der älteren klassischen Periode. Benutzte nur einfache gedruckte Zettel, auf denen entweder beide Vornamen Gio. Paolo oder nur Paolo angegeben sind. Taf. XXI, No. 249.

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