Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 509

Handlexikon der Tonkunst, 1873

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1n, Friedrich Wilhelm, geboren 1754 zu Berlin bei Oschatz, etablierte sich Blech-Instrumentenmacher in Dresden. Seine Instrumente fanden großem Anfehn.
2ii, Conrad, geboren 1756 zu Mainz, ein fertiger und gefühlvoller Violist. 1802 Musikdirektor an der herzogl. Kapelle zu Dessau, starb dort im Juli 1811. Seine Concerte für Violine sind nicht gedruckt worden.
3iii, Carl, Fagottvirtuos und Komponist für Fagott, ist als Stadtmusikanten angestellt.
4iv, Petrus Amicus, ein Contrapunctist des 16. Jahrhunderts, geboren Benedig, gab mehrere Motetten heraus.
5v, von Bologna, italienischer Komponist des 14. Jahrhunderts. Einfassionen sind noch zwei- und dreistimmige italienische Lieder erhalten.
6vi, (Jacopo Benedetto), geboren im 13. Jahrhundert zu Lodi, Komponist, dichter, trat im späteren Lebensalter in den Franziskanerorden. sind die Hymnen: „Ave rex angelorum“, „Cur mundus militat sub vau id „Stabat mater dolorosa“, zu welcher letztern er auch die Melodie starrt 1306.
7vii, geboren zwischen 1440 und 1450, ein belgischer Tonkünstler, com- essen, Motetten, Chansons, die in mehreren Sammlungen des 16. Jahr- u finden sind.
8viii, Joseph, geboren den 4. März 1770 zu Dijon, der Urheber eines Systems unter dem Namen „Enseignement universel“. Er will, das mit den sogenannten Elementen anfange, also in der Musik mit de r Noten, Schlüssel, und anderer Zeichen, sondern daß man gleich verstan- nte Volksweise in Noten zu setzen, und die Bedeutung dieser Zeichen lerne. Ähnlich ist sein System für alle anderen Lehrzweige.
9ix, François, geboren den 28. Juli 1793 zu Rouen, guter Horn- hautpräts, 1819 im Orchester der italienischen Oper erster Hornist, 182 u Eigenschaft an der Opéra-comique, componierte viele Hornbassos.
10x, Jean Baptiste François, geboren den 27. September 1799: mit dem Vorigen verbandt, ein geschickter Harfenspieler, seit 1826 er Opéra-comique, bis 1834, wo er starb. Er componierte für Harf- tark, Johann, lebte in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts zu Bay- sehr geschätzter Claviere und Spinette.
11xii, um die Mitte des 18. Jahrhunderts eifriger Musikkiebaber: 145 wurde eine sehr gute Motette von ihm in dem Concert spiritu- tin, componierte zu Ende des 17. Jahrhunderts eine Messe, Anac.
12xiii, Carl Johann Baptist, geboren um 1821 zu Mirecourt, gab biogra- tizen unter dem Titel: „les contemporains“ heraus, worin auch in- reter berühmter Musiker enthalten ist. Er starb 1860 zu Petersburg.
13xv, Salomon, geboren den 15. September 1831 in Breslau, Pianis- onist, erhielt in Breslau im Clavierspielen Unterricht von Hesse, am 21 in Lüttiner, in der Harmonielehre von Brosig. 1848 ging er auf das- ionervatorium, 1849 nach Weimar zu Lüt. Nach Leipzig zurückgekehrt. Compositionstudien bei Hauptmann. Gegenwärtig lebt er in Leipzig. 1869 Capellmeister des Musikvereins Guterpe war; als Dirigent des K horvereins Pfalteron hat er ebenfalls Tätiges geleistet. Seine Com- bestehen in Sinfonien, Ouvertüren, Liedern, in Stücken von canonische- Sonaten, welche alle viel Kenntnis, Geschick und Talent zeigen.

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