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Scan 314
Handlexikon der Tonkunst, 1873
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1Quintsextaccord — Quarte.
3tenaccord ist die erste Umkehrung des Septimenaccordes, bei welcher Grundbass in den Bass zu liegen kommt. Die Intervalle, welche der Accord enthält, sind Terz, Quinte und Sexte; die erste jedoch der Generalbassbegriff angebunden und man schreibt daher bloß 5. Die ursprünglich Septime und die Sexte der Grundton. Nun können jedene Arten dieses Accordes vorkommen: 1) mit der kleinen Terz, Quinte und kleinen Sexte und zwar in Moll und Dur auf dem Tone (h d f g); 2) mit der kleinen Terz, reinen Quinte und großen Sexte auf der zweiten Stufe und in Moll auf dem Grundtone und der der Leiter (d f a h); 3) mit der großen Terz, reinen Quinte und Sexte, in Dur auf dem Grundtone und der vierten und fünften Stufe auf der dritten, kleinen sechsten und siebenten Stufe (c e g a, f a e); 4) mit der kleinen Terz, reinen Quinte und kleinen Sexte, in dritten und sechsten Stufe und in Moll auf der fünften Stufe (e g c); 5) mit der kleinen Terz, verminderten Quinte und großen Sexte, in Stufe der Molltonleiter (h d f gis); 6) mit der großen Terz, Quinte und großen Sexte auf der dritten Stufe der Molltonleiter; ofen Terz, reinen Quinte und kleinen Sexte auf der fünften Stufe (e gis h o); 8) mit der übermäßigen Sexte in Begleitung der und reinen Quinte auf der kleinen sechsten Stufe der Molltonleiter. Letzterer ist der sogenannte übermäßige Quintsextaccord.
5tem, reines, s. Temperatur.
7, s. Quintett.
9vla, in der Orgel, eine Viola als Quintstimme 2 1/3 Fuß.
11it, Lucrezio, Mönch eines Klosters zu Gava, geb. zu Cremona gegen zehnten Jahrhunderts, war bekannt als einer der besten Meister Kan nennt von ihm ein Werk, betitelt: Introitus Missarum quatuor ursfurt a. M. 1585.
13Johann Heinrich, ein Orgelspieler des vorigen Jahrh., war geboren zu 25. November 1680. Er hat auch Manches componirt, doch ist rbeiten besonders ausgelommen.
15…, lebte zu Paris, wahrscheinlich als Flöistift und war ein sehr fleißiger
17b, Johann, geb. zu Dresden den 22. Juli 1642, studirte in Witten- b als Archidiakonus den 18. Juni 1686 zu Pirna. Man kennt von nentarbuch für Musik zum Gebrauche in den Schulen unter dem rium musicum oder kurzer Begriff, wie ein Knabe leicht und bald st erlernen kann, und dann ein zweites Werk, betitelt: Geistlicher auf zehn Saiten &c. in einem vollständigen Gesangbuch, darinnen eder zu finden.
19eiber, Georg, geb. den 30. Dec. 1569 zu Kranichsfeld, war 1629 Jagdola, Ottstedt und Maina, als welcher er 1638 starb. Er war Componist und zugleich musikalischer Schriftsteller.
21et, von dem lateinischen quod libet — was beliebt, nennt man namentlich ein Tonstück, in welchem kleinere Sätze aus verschiedenen heren Werken zusammengestellt sind. Bei Anfertigung solcher Liedes meist auf eine glückliche Wahl und die Anordnung der Sätze Contrast recht schneidend und darum somit werde.
23…, ein Geistlicher und fleißiger Kirchencomponist, welcher um Seine Werke sind in Amsterdam gestochen worden. Tätigleid.
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