Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 307

Handlexikon der Tonkunst, 1873

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1rufungszeichen, Auflösungszeichen genannt und h bezeichnet, deutet an, daß ein durch ein Kreuz erhöhter oder durch ein h erniedrigter Ton wieder in seine natürliche Stelle treten soll.
3Quadri, Dominique, Professor der Musik, geb. zu Vicenza im Jahre 1801 und gestorben in Mailand den 29. April 1843, hat über Harmonielehre geschrieben und selbst eine öffentliche Schule für Harmonieunterricht errichtet.
5Quadricinium, der lateinische Name für einen vierstimmigen Satz.
7Quadrille, franz. Name eines jeden Tanzes, der von vier Paaren ausgeführt wird, d. h. dessen Figuren nur durch 4 Paare vollständig dargestellt werden können. Die Melodie steht im 2/4-Takt.
9Quadrio, Francesco Xaverio, italienischer Schriftsteller, geb. zu Ponte den 1. Dec. 1695, berühmt als der Herausgeber des vier Bände starken und für Musik und Poesie nicht unwichtigen Werkes: Della Storia e della ragione d'ogni Poesia, lebte zu Mailand und ist daselbst den 21. Nov. 1756 gestorben.
11Quadruplo-Croche, der franz. Name für die Vierundsechzigstelnote.
13Quaglia, Giovanni Bapt., Contrapunktist der zweiten Hälfte des 17. Jahrh., lebte zu Bologna. Erschienen sind von ihm: Motetti a voce sol a. lib. I.
15Quaglia, Agostino, geb. zu Mailand 1744, war erst Organist, sodann Capellmeister am Dom zu Mailand an Stelle seines Lehrers Carlo Monza. Gestorben ist er am 22. Aug. 1823. Seine Kirchensachen waren in Italien sehr geschätzt.
17Quagliati, Paolo, ein Tonsetzer der römischen Schule und guter Clavierspieler seiner Zeit, soll nach Einigen um 1612 Capellmeister an der Kirche Sta. Maria Maggiore in Rom gewesen sein, ist aber nicht in Baini's Liste der Capellmeister genannter Kirche angeführt. Man kennt von ihm 8- und 12stimmige Motetten.
19Quaisain, Adrien, geb. zu Paris 1766, war bis 1819 Orchesterchef der könischen Oper zu Paris und starb den 15. Mai 1828. Er hat eine Oper und eine große Anzahl Melodramen componirt.
21Qualemberg, Michael, vortrefflicher Virtuos auf der Clarinette, lebte zuerst zu Wien und dann mit dem Titel Hofrat zu Mannheim, wo er 1793 gestorben ist.
23Quandt, Christian Friedrich, Dr. med., geb. zu Herrnhut am 17. Sept. 1766 und gestorben am 30. Jan. 1806, war ein tüchtiger Kunstskenner, trieb mit Vorliebe Atustil und veröffentlichte mehrere Abhandlungen darüber. Auch construirte er eine Art Euphon und eine Glockenharmonie.
25Quanon, einerlei mit Canun.
27Quanz, Johann Joachim, berühmt als Flötenvirtuos und Lehrer Friedrich's des Großen, geb. am 30. Jan. 1697 zu Oberschaden im Hannoverschen, war erst Kammermusitlus in Dresden, bildete sich auf seinen Reisen nach Italien und Paris und wurde 1741 in Berlin unter sehr vortheilhaften Bedingungen angestellt. Gestorben ist er den 12. Juli 1773 zu Potsdam. Er hat sein Instrument wesentlich verbessert, die erste Flötenschule und eine ungeheure Anzahl, man sagt 229 Flöten-concerte geschrieben.
29Quarré, schlecht Französisch für Carré, soviel wie Quadrat.
31Quarta (lat.), die Quarte, der vierte Ton von einem augenommenen Grundtone aus oder ein Intervall von 4 Stufen.
33Quarta toni. Darunter versteht man die vierte Stufe oder den 4. Ton in der Tonleiter eines bestimmten Grundtones, einer Tonica, also daß, was man Sub- oder Unterdominante nennt.
35Quart de mesure, eine Viertelpause; — de Soupir, eine Sechzehntelpause.
37Quarte, ein Intervall von vier Stufen, welches in dreierlei Weise gebraucht wird, als rein, übermäßig und vermindert. Das Intervall der reinen Quarte

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