Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 566

Handlexikon der Tonkunst, 1873

36 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. No printed page number was found. See the scan on archive.org.

1Villoteau, Guillaume André, geb. 1759 zu Bellême (Frankreich), ist besonders durch seine Untersuchungen über die Musik der alten Egypter beachtenswert. Er starb 1839 zu Tours.
3Bilfelder, Franz Johann, Gesanglehrer am Seminar zu Passau, gab 1841 eine „Lehre vom römischen Choralgesange“ heraus.
5Bimercati, P., geb. 1779, gilt bei seinen Landsleuten, den Italienern, als der Paganini der Mandoline. Er hat sich auf derselben bis zu seinem 1850 in Genua erfolgten Tode in fast allen europäischen Städten hören lassen. Seine Frau war die Sängerin Bianchi.
7Bina, ein indisches Saiteninstrument mit einem Griffbret nach Art unserer Guitarre und zwei bugelförmig ausgehöhlten Resonanzboden.
9Binaceti, Benedict, Ritter von, geb. zu Brescia um 1670, war Capellmeister des Prinzen von Castilien. one of two readings
10Vinacei, Benedict, Ritter von, geb. zu Brescia um 1670, war Capellmeister des Prinzen von Castilien. one of two readings
12Vincent, Alexandre Joseph Hydulph, geb. 1797 zu Hesdin (Pas de Calais), ein bekannter französischer Mathematiker, hat viele mathematisch-musikalische und musikhistorische Werke (über die griechische Musik &c.) verfaßt.
14Vincent, Heinrich Joseph, geb. in Wien, hat sich durch ein „Neues musikalisches System u. s. w.“, Leipzig 1862, und einige gedruckte Compositionen betannt gemacht.
16Vinci, Leonardo da, geb. 1690 zu Strongoli (Calabrien), versuchte zuerst in seinen zahlreichen Opern, das Recitativ mit Orchester zu begleiten. Seine Werke, unter denen auch Kirchenfachen, sind ausdrucksvoll, melodisch und von gutem Stile. Er starb 1734 als königl. Capellmeister in Neapel.
18Vinci, Pietro, geb. zu Nicozia (Sicilien) gegen 1540, Capellmeister in Bergamo, hat zahlreiche Messen, Motetten und Madrigalen componirt.
20Vinetten, Trinklieder.
22Viocca, Peter, ein italienischer Musiker, der um 1720 in Hamburg lebte und dort eine Oper und verschiedene Messen schrieb.
24Viola, Alfonso della, geb. zu Ferrara im Anfang des 16. Jahrh., war Capellmeister des Herzogs von Este und gehörte mit unter die Ersten, welche einer dramatischen Handlung fortlaufende Musik hinzufügten, so in den Trauerspielen l'Orbecche und Il Sacrifizio; außerdem componirte er Madrigalen. Sein Todesjahr ist nach Fétis 1567.
26Viola, Francesco della, vielleicht Sohn oder Nefse des Vorigen, geb. zu Ferrara in der ersten Hälfte des 16. Jahrh., war Capellmeister in Ferrara. Gedruckt wurde von ihm eine Sammlung Madrigalen.
28Viola, Viola vibraccio, Viole, Violet, Bratsche, Altviola steht eine Octave höher als das Violoncell und ist mit diesem gleich besaitet. Borge schrieben ist der Altschlüssel, die Saiten heissen c, g, d, a, der Umfang geht von c bis c. one of two readings
29Viola, Viola vibraccio, Viole, Violet, Bratsche, Altviola steht eine Octave höher als das Violoncell und ist mit diesem gleich besaitet. Borge schrieben ist der Altschlüssel, die Saiten heißen c, g, d, a, der Umfang geht von c bis c. one of two readings
31Viola bastarda, Viola da gamba, Kniegeige, auch Gambe genannt, im Französischen: Basse de Viole, ein dem Violoncell an Bau und Spielart ganz ähnliches sechssaitiges, jetzt veraltetes Bogeninstrument mit etwas nadelndem Tone. Die Saiten waren in D, G, c, e, a, d gestimmt. Die eigentliche Viola bastarda, übrigens auch von schmälerem und längerem Körper, war in C, F, c, e, a, d gestimmt. Eine Viola da Gamba gibt es auch in der Orgel.
33Viola di Bordone oder Bordone, s. Bariton.
35Viola d'amore, Viole d'amour, Liebesgeige, hat ein größeres Corpus, höhere Zargen, breiteren Hals und breiteres Griffbret als die gewöhnliche Viola. Auch der Steg und der Boden des Corpus erinnern mehr an den Contrabass. In dieser Art des Baues beruht auch hauptsächlich das Glühe und Weiche des Klanges

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.