Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Books › Musik-Lexikon, 1884 › scan 405

Scan 405

Musik-Lexikon, 1884

14 lines. Read by computer on 14 September 2026. No printed page number was found. See the scan on archive.org.

1fortes (s. Klavier). Heute findet man das H. (Timbalon) nur noch in den Zigeunerkapellen. Ein Versuch der Verbesserung des Hackbretts war Hebenstreits Pantaleon (s. d.). Die mangelnde Dämpfung ist der Hauptfehler des Instruments, der Klang ist immer verschwommen und rauschend, im forte aber (im Orchester) von vortrefflichem Effekt.
3Hadrianius, s. Adrianus.
5Hässler, Johann Christian Friedrich, geb. 2. März 1759 zu Oberschönau bei Schmallenbach, gest. 28. Mai 1833 in Upsala; Schüler von Wierling in Schmallenbach, 1776 Korrektor bei Breitkopf in Leipzig, in der Folge Theaterkapellmeister einer Wandergesellschaft, ließ sich 1780 zu Stockholm nieder, erhielt zunächst eine Organistenstelle, wurde sodann Akkompanist und nach günstigem Erfolg seiner im Glückschen Stil geschriebenen Opern: »Electra«, »Alkides« und »Rinaldo« Kapellmeister am Hoftheater. 1808 zog er sich nach Upsala zurück, wo er noch bis 1820 ein Organistenamt versah. H. hat Verdienste um die nationale schwedische Musik, hat schwedische Lieder mit Musikbegleitung herausgegeben, die Melodien der Geijer-Afzelius'schen Volksliedersammlung überarbeitet, ein schwedisches Choralbuch (»Svensk choralbok«) mit Wiederherstellung der alten Choralmelodien des 17. Jahrh. herausgegeben (1819 u. 1821, 2 Teile), ferner Präludien dazu (1822), eine schwedische Messe im alten Stil (1817) und endlich eine vierstimmige Bearbeitung altschwedischer Lieder (1832—33, nur 2 Hefe, durch seinen Tod unterbrochen).
7Hagemann, 1) Maurits Leonard, geb. 25. Sept. 1829 zu Zutphen, Schüler der Konservatorien im Haag und zu Brüssel (Fétis, Michelot, de Bériot), an letzterm Laureat von 1852, fungierte 1853—65 als Musikdirektor zu Groningen, 1865—75 als Direktor der Philharmonischen Gesellschaft und des Konservatoriums zu Batavia und ist seitdem Musikdirektor zu Leeuwarden, Begründer und Direktor des dortigen städtischen Konservatoriums, einer der besten lebenden Musiker Hollands; veröffentlichte Klavierstücke, Lieder, mehrere Chorwerke mit Orchester (»Trost der Nacht«, »Wandervöglein«, »Abendgesang« und eine Festkantate für Frauenchor); ein Oratorium: »Daniel«, ist Manuskript. — 2) François Wilhelm, Bruder des vorigen, geb. 10. Sept. 1827 zu Zutphen, 1846 königlicher Organist zu Appeldoorn, 1848 Kapellmeister zu Nijkerk, studierte noch 1852 einige Zeit in Brüssel am Konservatorium, lebte als Musiklehrer zu Wageningen, wurde 1859 Organist zu Leeuwarden, 1860 städtischer Musikdirektor zu Leiden und ist seit einigen Jahren Organist der Wilhelmskirche zu Batavia. Auch von ihm erschienen Klavierwerke.
9Hagen, 1) Friedrich Heinrich von der, geb. 19. Febr. 1780 zu Schmiedeberg in der Uckermark, gest. 11. Juni 1856 als ordentlicher Professor der deutschen Litteratur zu Berlin. Seine »Minnesänger« (1838—56, 5 Bde.) enthalten im dritten Band Notierungen der Minnegesänge nach dem Jenenser Kodex u. a. sowie eine Abhandlung über die Musik der Minnesänger. Auch gab er heraus: »Melodien zu der Sammlung deutscher, flämischer und französischer Volkslieder« (1807, mit Büsching). — 2) Theodor, geb. 1822 zu Hamburg, gest. 21. Dez. 1871 in New York; kompromittiert bei der Revolution 1848, lebte anfangs in der Schweiz, dann zu London und seit 1854 zu New York als Musiklehrer und Kritiker, zuletzt als Redakteur der »New York weekly Review«. Er veröffentlichte Lieder, Klavierstücke und die Schriften: »Zivilisation und Musik« (1845) und »Musikalische Novellen« (1848).
11Hager, Johannes, Pseudonym des Hofrats Joh. v. Haslinger-Hassingen, geb. 24. Febr. 1822 zu Wien, der unter jenem Namen eine Reihe trefflicher Kammermusikwerke veröffentlichte.
13Hahn, 1) Bernhard, geb. 17. Dez. 1780 zu Leubus in Schlesien, gest. 1852 als Domkapellmeister in Breslau; komponierte kirchliche Gesangswerke und Schullieder und gab heraus: »Handbuch zum Unterricht im Gesang für Schüler auf Gymnasien und Bürgerschulen« (1829 u. öfter) und »Gesänge zum Gebrauch beim

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.