Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1876

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1In ihrer Vaterstadt als Hofopernsängerin bereits geschätzt, heirathete sie 1826 K. und wurde als fürstl. Kammersängerin am Theater zu Donaueschingen engagirt.
3Keller, Max, verdienstvoller deutscher Orgelspieler und Componist, geboren um 1770 zu Trostberg, war der Sohn eines Försters, der denselben schon früh musikalisch unterrichten liess und dann als Singknabe in die Benediktinerabtei Seeon brachte, wo K. ausser den Schulgegenständen auch Orgelspiel und Generalbass bei seinem älteren Bruder, Joseph K., dem Organisten des Klosters, betrieb. Dem Letzteren folgte er auch 1788 im Amte und trat in eine freundschaftliche und belehrende Verbindung mit Mich. Haydn in Salzburg. Nach zehn Jahren kam K. nach Burghausen und drei Jahre später als Kapell-Organist nach Altöttingen, wo er am 16. Septbr. 1855 hochbetagt starb. Man hat von ihm viele schätzenswerthe Kirchencompositionen aller Art, ferner Orgelstücke, Cantaten, Schullieder u. s. w.
5Kellermann, Christian, vorzüglicher deutscher Violoncellovirtuose, geboren am 27. Jan. 1815 zu Randers in Jütland, war der Sohn eines Kaufmanns und ebenfalls für die Handlung bestimmt, folgte aber seiner Neigung zur Musik und begab sich 1830 nach Wien, wo er unter Merk’s Leitung fünf Jahre lang aufs Hingebendste Violoncellospiel betrieb, so dass er in Concerten zu Wien und in anderen österreichischen und ungarischen Städten, sowie 1837 auch in St. Petersburg durch seine bedeutende, dem Instrument sich anschmiegende Virtuosität Aufsehen erregte. Von Russland aus machte er in Verbindung mit Ole Bull eine mehrjährige Kunstreise durch Deutschland und den übrigen Norden Europas und wurde 1847 nach glänzenden Concerten in Kopenhagen als Solovioloncellist der dortigen königl. Kapelle angestellt. Noch 1861 besuchte er Oberitalien, wo er besonders in Venedig gefeiert wurde, und auf der Rückreise Berlin, hierauf 1862 Stettin, Danzig, Königsberg, Wilna u. s. w. Auf einer weiteren Concertreise von Kopenhagen aus mit Carlotta Patti, Laub und Jaell wurde er aber im Febr. 1864 in Mainz vom Schlage getroffen, musste zurückkehren und starb am 3. Decbr. 1866 zu Kopenhagen, auch als Mensch allgemein geachtet und geliebt. Sein Compositionstalent war liebenswürdig, aber, wie er selbst wohl erkannte, nicht bedeutend, weshalb er nur wenige seiner Solostücke für Violoncello veröffentlicht hat.
7Kellner, David, musikkundiger Militär und geschickter Lautenist, lebte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als Hauptmann in hamburg’schen (nach Anderen in schwedischen) Diensten angestellt. Er ist der Verfasser des noch lange nach seinem Tode viel benutzten und geschätzten Lehrbuchs »Treulicher Unterricht im Generalbasse« (Hamburg, 1732; 2. Aufl. mit Vorrede von Telemann, 1737; 8. Aufl. 1796). Für sein Instrument hat er viele kleinere Stücke, als Ciaconnen, Giguen, Fantasien, Rondos u. s. w. componirt, die ebenfalls allgemein beliebt waren und noch 1747 in einer besonderen Sammlung zu Hamburg im Druck erschienen.
9Kellner, Ernst August, bewunderter Sänger und Pianist, wahrscheinlich ein Enkel des weiter unten folgenden Johann Christoph K., wurde am 26. Jan. 1792 zu Windsor geboren und begann als zweijähriger Knabe bereits Clavierspiel, wozu sich später Gesangunterricht bei Pearson gesellte. Von 1815 an studirte er in Italien, zunächst in Florenz, und zwar bei den besten Meistern wie Nozzari, Crescentini, Casella u. s. w. Nach England zurückgekehrt, wurde er als Baritonsänger wie als Pianist gefeiert, besonders als er mit der Catalani in einer Reihe von Concerten auftrat. Im J. 1824 erhielt er einen Ruf an das Fenice-Theater in Venedig, ging von da nach Bologna, 1828 nach St. Petersburg, hielt sich 1833 eine Zeit lang in Paris auf und kehrte dann nach London wieder zurück, wo er eine Organistenstelle annahm und am 18. Juli 1839 starb. Im Manuscript hat er mehrere Compositionen, darunter die Oper »Poland«, hinterlassen.
11Kellner, Georg Christoph, musikgebildeter Literator und Lehrer in

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