Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 29

Musikalisches Conversations-Lexikon : Encyklopädie der gesammten Musik-Wissenschaft für Künstler, Kunstfreunde und Gebildete, 1840

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1Arpeggiato, gebrochen, zergliedert; von Accorden, deren Töne nicht gleichzeitig, sondern nach einander angeschlagen werden sollen.
3Arpeggiatura, eine Folge gebrochener Accorden, welche gewöhnlich gebunden, abwechselnd auf- und absteigend vorgetragen werden, und nach der Harfe (Arpa), die zu dieser Tonbrechung Anlass gab, benannt wurde. Die wohlkönigendsten sind die aus fünfstimmigen Accorden bestehenden. Der Kürze und bessern Uebersicht wegen, wird nur die erste Figur der Arpeggiaturen ausgeschrieben, und die übrigen durch einzelne Accorden, über welchen die Abkürzung Arpeg. bemerkt ist, angedeutet. [Beisp. 1 e.]
5Arpeggio, Arpège, Brechung, Harfsiren; beim Pianofortespiel ein schnelles Nacheinanderanschlagen der Töne eines Accords von unten herauf, unter gehörigem Aushalten der Töne nach ihrer Gattung. Die verschiedenen Bruchzeichen [S. Beisp. 15 a]. — Sollen nach der Brechung die Finger auf gewissen Haupttönen ruhen bleiben, so werden diese Töne durch größere Noten bezeichnet; s. b). Soll gar kein Ton ausgehalten werden, so bezeichnet man den Accord mit einem Abstosszeichen, oder mehrere Accorden durch Staccato, oder man setzt Pausen zwischen die Accorden; s. c). Ehemals arpeggierte man auch von oben herunter, eine Art der Brechung, die neuerdings selten gebraucht wird; dies wurde durch ein Häkchen oben am Brechungszeichen angezeigt, wie bei d). one of two readings
6Arpeggio, Arpège, Brechung, Harfsiren; beim Pianofortespiel ein schnelles Nacheinanderanschlagen der Töne eines Accords von unten herauf, unter gehörigem Aushalten der Töne nach ihrer Gattung. Die verschiedenen Bruchzeichen [S. Beisp. 15 a]. — Sollen nach der Brechung die Finger auf gewissen Haupttonen ruhen bleiben, so werden diese Töne durch größere Noten bezeichnet; s. b). Soll gar kein Ton ausgehalten werden, so bezeichnet man den Accord mit einem Abstosszeichen, oder mehrere Accorden durch Staccato, oder man setzt Pausen zwischen die Accorden; s. c). Ehemals arpeggierte man auch von oben herunter, eine Art der Brechung, die neuerdings selten gebraucht wird; dies wurde durch ein Häkchen oben am Brechungszeichen angezeigt, wie bei d). one of two readings
8Arpeggiende Bässe, Harfenbässe, Albertische Bässe; solche Begleitung, deren Accorden durch verschiedenartige harmonische Zergliederung zu gewissen Figuren (Batterien) gestaltet werden, in welchen außer der Bassnote die zur Harmonie gehörenden Intervalle einzeln nachschlagen.
10Arpichord. Ein niemals sehr im Gebrauche gewesenes Tasteninstrument, bei welchem durch kleine an die Saiten anstoßende Häkchen von Messing ein der Harfe ähnlicher Ton hervorgebracht wurde. Auch bezeichnete man ehemals mit diesem Worte einen gewissen Zug an dem Flügel, der einen freischwebenden Ton verursachte. Zuweilen versteht man darunter ein Spinett. one of two readings
11Arpichord. Ein niemals sehr im Gebrauche gewesenes Tasteninstrument, bei welchem durch kleine an die Saiten anstoßende Häkchen von Messing ein der Harfe ähnlicher Ton hervorgebracht wurde. Auch bezeichnete man ehemals mit diesem Worte einen gewissen Zug an dem Flügel, der einen freischwingenden Ton verursachte. Zuweilen versteht man darunter ein Spinett. one of two readings
13Arrangiren, ein Tonstück für ein anderes Instrument oder für andere Instrumente einrichten, als für welche es ursprünglich geschrieben ist. Heut zu Tage wird Alles arrangirt und potpourirt, und auf das sinnvollste reducirt, z. B. Ouverture zum Freischutz für Guitarre und Flöte &c. &c.; s. Reduciren.
15Arsis, Aufschlag, Aufstact; der schlechte oder unaccentuirte Tacttheil, dessen Eintritt beim Tactschlagen durch das Heben der Hand oder der Tactrolle bezeichnet wird; s. Tactiren.
17Artaria, 1737 in Italien geb. (wahrscheinlich in Como), seit 1778 Musikalienhändler in Wien. Er führte die Notenstecherei ein, und druckte zuerst Haydns, Clementis und Plewels Werke; als Verbreiter und Besonderer der Musik verdient. † 1797 oder 98.
19Arteaga (Steffano), aus Madrid, lebte 1790 in Rom. † 1799 zu Paris. (Le rivo-
21luzioni del Teatro musicale italiano della sua origine sino al presente. Venezia, 1783.)
23Arthmann, 1796 Instrumentenmacher bei Gotha, versorgte ausgezeichnete, den Cremoneser Violinen nahe kommende Geigen.
25Articuliren, heißt das reine, deutliche Vortragen der Gesangsnoten, verbunden mit einer verständlichen Aussprache der Textworte; eine unerlässliche Bedingung des guten Gesangs.
27Artusi (Giovanni Maria), musikalischer Schriftsteller. (L’arte del Contrapunto, ridotto in tavole, zwei Theile. Der erste Theil enthält viel über musikalische Instrumente, der zweite handelt besonders von den damaligen Streitigkeiten über harmonische Gegenstände. Zweite Ausgabe. Benedig, 1598.)
29As, der durch ein b erniedrigte Ton A, die neunte Stufe der diatonisch-chromatischen Tonleiter, in dem Verhältnisse 8:7 unsers temperirten Tonsystems.
31Aschenbrenner (Christ. Heinr.), 1654 geb. Musikdirektor in Zeiß, machte als Violinist Reisen. (Violinsonaten, Gast- und Hochzeitsfreude, zweimal gedruckt.) † 1732.
33As dur, eine unserer vierundzwanzig Tonarten mit vier b Vorzeichnung; b, es, as, des.
35Asioli (Bonifacio), ein bedeutender italien. Komponist, 1769 zu Creoggio geb., Professor und Auffseher am Conservatorium in Mailand seit 1809. (L’Allievo al Clavicembalo, 3 Theile. Scale e Salti per il Solfeggio; preparazione al canto. La Campana di morte, sonetto; Principj elementari di Musica, Trattato d’armonica e d’accompagnamento. Dialoghi sul trattato d’armonia. Elementi del Contrabasso etc., und Osservazioni sul temperamento proprio degli’instrumenti stabili, dirette agli accordatori di Clavicembalo ed Organo. Ferner 12 Arietten, 40 Duetten, 2 Nocturnen, La Volubile, komische Operette und viele Kompositionen für Pianoforte.)
37As moll hat sieben b zur Vorzeichnung und ist deshalb nicht so gebräuchlich, als das nur enharmonisch verschiedene gis moll (fünf Kreuze).
39Asola, ein Geistlicher und Komponist, blühte zu Verona von 1565—96. (Missae, Cantiones sacrae, Madrigali, Opern, z. B. Trionfo d’Amore.)
41Asor. Ein Saiteninstrument der Hebräer. Den mehrsten Abbildungen desselben nach war es dem Nablium ähnlich, und hatte die Form eines länglichen Bierceks. Es war mit zehn Saiten bezogen, die mit einer Feder gerissen wurden. Viele nennen es ebenfalls, wie das Nablium, ein Psalter; s. Rebel.
43Asosra; s. Chasoszeroth. one of two readings
44Asosraz; s. Chasoszeroth. one of two readings
46Aspelmeyer (Franz), † 1786 als Hofmusikus in Wien. (Opern, z. B. Agamemnon, Pigmalion, die Kinder der Natur, Violinstücke, Ballette.
48Aspiriren, aushauchen; ein Singfehler, der Mangel an gehöriger Vocalisation anzeigt. Er besteht in dem Aussprechen eines h vor einem Vocale wo es nicht Statt finden soll, während

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