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Musikalisches Conversations-Lexikon : Ergänzungsband, 1883
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1werden: Die Opern: »Alfred der Grosse« und »Abu Hassan«, die Musik zum Trauerspiel »Agne«, verschiedene Gelegenheitscantaten, sechs Streichquartette, eine Sonate für Pianoforte, Violine, Viola und Violoncell; ein Quintett für Flöte, zwei Violinen, Viola und Violoncell; eine Trio und ein Pianoconcert mit Orchester.
3Aiblinger, Joh. Caspar (I, 78), ist am 23. Februar 1779 in Wasserburg in Baiern geboren und starb am 6. Mai 1867 in München. Seine Oper: »Rodrigo und Ximene« wurde am 7. Mai 1821 in München zuerst aufgeführt.
5Aich, Godfried, in der Mitte des 17. Jahrhunderts Kanonikus der Prämonstratenser, gab heraus: »Fructus ecclesiasticus trium, quatuor et quinque vocum, duorum vel trium instrumentum cum secundo choro.
7Aimon, Pamphile Leop. Franz (I, 79), starb zu Paris am 2. Febr. 1866.
9A’Kempis, Florent, Organist an St. Gudule in Brüssel, in der Mitte des 17. Jahrhunderts veröffentlichte: 1) »Symphoniae, unius, duorum et trium violinorum«. Antwerpen, 1644, in fol. 2) »Symphoniae unius, duorum, trium, quatuor et quinque instrumentorum, adjunctae quatuor inst. et duarum voc.« op. 2, ibid. 1649. 3) »Symphoniae etc.« ibid. 1649. 4) »Missae et Motetta octo vocum cum basso continuo ad organum«, ibid. 1650. 5) »Missa pro Defunctis octo vocum«.
11Akeroyd, Samuel, um die Mitte des 17. Jahrhunderts in der Grafschaft York geboren, componirte Gesänge, deren einige in die Sammlung: »Theatre of music«, London, 1685, 1686 u. 1687, aufgenommen sind.
13Alarm (I, 138), richtiger Allarm; ist aus dem italienischen: »all’arme« »zu den Waffen« entstanden.
15Alart, Simon, auch Alard, Contrapunktist der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, war in Peronne in Frankreich geboren und an der Kirche in St. Quentin Kanonikus und Sänger im Jahre 1530. Eine Motette seiner Composition befindet sich in der in Venedig 1549 herausgegebenen Sammlung: »Fructus vagantur per orbem, exellentissim. auctorum diversae modul.« lib. I. Das für vier Stimmen gesetzte Evangelium: »Dum transisset sabbatum«, in der bereits sehr seltenen Sammlung: »Evangelia Dominicorum et festorum dierum, musicis numeris pulcherrime comprehensa et ornata quatuor, quinque, sex et plurium vocum Tomi. sex etc.« Noribergae. Ioannis Montani et Ulrici Neuberi, 1554—1557, in 4 obl. (im ersten Bande Nr. 27.)
17Albanesi, Sebastianus, tüchtiger Geigenbauer in Cremona 1720—44. Seine Instrumente waren nach guter Zeichnung, sauber ausgeführt, mit meist flacher Wölbung und gleichen mehr den Mailänder Arbeiten des 18. Jahrhunderts.
19Albano, Matthias (I, 140), war Schüler von Jacob Stainer. Der in Palermo ansässig gewesene Albano hiess Paolo (1650—80).
21Albano, Marc, neapolitanischer Componist, geboren in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Fünfstimmige Madrigale von ihm wurden in zwei Heften, das erste 1616 und das zweite 1619 bei Vitali in Neapel veröffentlicht.
23Alberti, Gasp., neapolitaner Mönch des Augustiner Ordens, lebte in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Man kennt von ihm: »Il primo libro delle messe, dal proprio autore novamente poste in luce.« Venetia app. Hieronimo Scoto. 1549, 4º. Es sind darin eine vierstimmige Messe: »Queramus cum pastoribus«; und zwei fünfstimmige Messen: »Italia mea« und »Dorman d’un giorno a Baia« enthalten.
25Albini, Felix, römischer Componist, lebte in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Bekannt von ihm sind nur: »Il primo libro di musicali concerti«. Roma app. Robletti 1625. »Il secondo libro etc.,« ibid. 1626.
27Albinus. Ein werthvolles Manuscript der Genter Universitäts-Bibliothek (Nr. 171, in fol.), enthält unter verschiedenen Abhandlungen über Musik, auch eine über die im 14. Jahrhundert gebräuchlichen Saiteninstrumente. Ausser den Beschreibungen sind auch die Abbildungen der Instrumente vorhanden und unter diesen eine Viola mit vier Saiten, als deren Erfinder »Albinus« genannt wird. Diese Viola, mit dem Bogen zu streichen, hat die Form der Guitarre und ihre vier Saiten haben den Umfang einer Octave, die so gestimmt sind: c, d, g, c. Der Verfasser dieser Abhandlung ist nicht genannt.
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