Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 168

Musikalisches Conversations-Lexikon : Ergänzungsband, 1883

25 lines. Read by computer on 15 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 160. See the scan on archive.org.

1einer kurzen Krankheit am 4. März 1876 starb. Er war Violinvirtuose und errang als solcher seine ersten Erfolge in Paris, wo er sehr gut aufgenommen wurde, und begründete dort 1866 Quartettsoireen. Seine letzte Sinfonie benannte er »Paris« (Belagerung 1870).
3Holmes, Henri, Bruder des Vorigen, auch Violinvirtuose, errang ebenfalls bedeutende Erfolge und zwar hauptsächlich in der Ausführung von Violin-Duo’s mit seinem Bruder A. Mit diesem besuchte er Russland, Dänemark, Belgien, Holland und Paris. Er kehrte hierauf nach seiner Vaterstadt London zurück, wo er als Virtuose wie als Componist hervortrat. Zu seinen Compositionen gehören: die geistliche Cantate »Praise ye the lord«, und ein Violin-concert, beides mit Erfolg in London zur Aufführung gebracht.
5Holmes, Auguste, ausgezeichnete Pianistin, die auch als Componistin in die Öffentlichkeit trat, ist in Irland gegen 1850 geboren und lebt seit längerer Zeit in Paris, wo sie vielfach in Concerten als Pianistin auftrat und mehrere ihrer Compositionen zur Aufführung brachte wie die Oper: »Hero et Leandre« (1874), zu welcher sie auch die Worte geschrieben und die interessante Partien enthält; den Psalm »In exitu« (1873); Andante pastorale für Orchester; Vocalcompositionen sind unter dem angenommenen Namen: Herrmann Zenta erschienen. Die Opern »Astarté« und »Lancelot du Lac.«, kamen noch nicht zur Aufführung. one of two readings
6Holmes, Auguste, ausgezeichnete Pianistin, die auch als Componistin in die Oeffentlichkeit trat, ist in Irland gegen 1850 geboren und lebt seit längerer Zeit in Paris, wo sie vielfach in Concerten als Pianistin auftrat und mehrere ihrer Compositionen zur Aufführung brachte wie die Oper: »Hero et Leandre« (1874), zu welcher sie auch die Worte geschrieben und die interessante Partien enthält; den Psalm »In exitu« (1873); Andante pastorale für Orchester; Vocalcompositionen sind unter dem angenommenen Namen: Herrmann Zenta erschienen. Die Opern »Astarté« und »Lancelot du Lac.«, kamen noch nicht zur Aufführung. one of two readings
8Holstein, Franz von (V, 274), starb in der Nacht vom 21. zum 22. Mai 1878.
9Holtei, Carl von (V, 275), starb am 12. Februar 1880.
10Holtzmann (V, 276). Der vermeintliche Entdecker des Ursprungs der Marseillaise ist nicht J. B. sondern Fridolin Hamma.
11Holzbauer (V, 278), ging 1752 als Kapellmeister nach Mannheim, in welcher Stellung er bis an seinen Tod blieb.
13Holzhauser, Heinrich (V, 280), war der Nachfolger von Joh. Jos. Fux, als Leiter der Kapelle der verwitweten Kaiserin Amalia und zugleich Mitglied der Chormusik bei St. Stephan. Er, wie sein Nachfolger Heinr. Ponheimer, hatten nur den Titel als Hofmusikdirektor. Seine Tochter:
15Holzhauser, Theresia, geboren am 22. October 1708 in Wien, war eine treffliche Sängerin und heiratete am 27. November 1731 den Hofcompositeur, spätern Domkapellmeister Georg Carl Reutter (Sohn) und starb als wohlhabende Frau in Wien am 7. April 1782. Die Söhne von Holzhauser:
17Holzhauser, Franz, gestorben am 5. Juni 1743, 42 Jahr alt, und
18Holzhauser, Franz Ignaz, gestorben am 25. Mai 1750, 38 Jahr alt,
19waren Sänger beim Gnadenbilde im St. Stephan-Dome; ein dritter Sohn:
20Holzhauser, Domenico, gestorben am 13. Januar 1772, 54 Jahr alt, war als Tenorist in der Hofkapelle angestellt.
22Homilius, L., russischer Tonkünstler, Schüler Anton Rubinstein’s, veröffentlichte Lieder, Clavierstücke, ferner: »Gammes dans tous les tons et pour tous les degrès, réunis d’après la Méthode d’Antoine Rubinstein« (Bessel, Petersburg).
24Honayn, Abou Çab, bekannt unter dem Namen Honayn al Hiry, nach seiner Geburtsstadt Hira, früheren Hauptstadt von Irak in Arabien; war Christ, geboren gegen das Jahr 620 der christlichen Zeitrechnung, und ein berühmter Sänger seiner Zeit, zugleich Dichter und Componist. Bevor man seine ausgezeichnete Stimme entdeckte, war er Blumenhändler. Während der Regierung des Kalifen Abd-el-Melik untersagte dessen Gouverneur die Ausübung der Musik, wegen ihres, wie er meinte, verderblichen Einflusses. H. allein erhielt die Erlaubniss, öffentlich zu singen; daher erwarb er bedeutende Reichthümer. Er starb hochbetagt gegen 718 oder 719, durch einen Unfall in Medina, wohin er sich, auf die Einladung der dortigen Sänger, begeben hatte. In dem Hause seiner daselbst wohnenden Tochter Soucayna, einer Dame von hohem Rang, war das Auditorium, um H. zu hören, versammelt. Der überfüllte Saal war von einer Gallerie umgeben, die, während der beinah hundertjährige Greis sein Lied noch nicht beendet hatte, einstürzte, und nur er von allen Anwesenden

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