Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 263

Musikalisches Conversations-Lexikon : Ergänzungsband, 1883

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1zwei Gesänge von ihm sind auch in der bekannten Sammlung des Pierre Phalèse, in Löwen 1555—56 herausgegeben, enthalten.
3Machts, Carl, geboren am 16. Juni 1846 in Weimar, ist als Pianist, Geiger und Componist mit Erfolg in die Oeffentlichkeit getreten. 1875 ging er nach Riga als Kapellmeister des dasigen Stadttheaters. Von seinen Compositionen, zu denen auch die Ouvertüren zu »Othello« und »Hamlet« gehören, sind einige Lieder, Chöre und Clavierstücke gedruckt.
5Mackenzie, Alexander Campbell, schottischer Componist, wurde am 22. August 1847 zu Edinburg geboren, als Sohn des gleichnamigen, 1858 verstorbenen, in Schottland vielbeliebten Violinisten und Dirigenten des Edinburger Stadttheaters. Bereits im zartesten Knabenalter trat M.'s Neigung und Anlage zur Musik so unzweideutig hervor, dass seine Eltern ihn unbedenklich für den Musikerberuf bestimmten und er im Jahre 1857, behufs seiner künstlerischen Ausbildung, nach Deutschland gesandt wurde. Sein Glück führte ihn nach Sondershausen, wo er in dem Concertmeister W. Uhlrich einen vortrefflichen Violinlehrer und in dem Hofkapellmeister Eduard Stein einen nicht minder vortrefflichen Compositionslehrer fand. Die Fortschritte, welche er unter der Leitung dieser Männer machte, waren so befriedigend, dass er schon 1861, im Alter von vierzehn Jahren, als Violinist in die fürstliche Hofkapelle aufgenommen werden konnte, in welcher Stellung er anderthalb Jahr wirkte. Im Jahre 1862 ging M. nach London, um unter Sainton's Leitung seine Violinstudien fortzusetzen; auf Veranlassung dieses Meisters trat er auch als Schüler in die »Royal academy of Musik« und erwarb sich als solcher binnen wenigen Monaten den ersten Preis, die sogenannte Kingscholarship, deren Besitz zu zweijährigem freien Besuch der Anstalt ermächtigt. Nachdem er sich hier mit Hülfe des Unterrichts von Sainton (Violine), Jenson (Clavier) und Charles Lucas (Contrapunkt), zu einer bemerkenswerthen Stufe der ausübenden Künstlerschaft emporgearbeitet, verliess er London, um in seine Vaterstadt zurückzukehren und sich in derselben einen seinen Fähigkeiten entsprechenden Wirkungskreis zu bilden, ein Streben, welches vom besten Erfolg begleitet gewesen ist; denn gegenwärtig nimmt M. eine der ersten Stellungen unter den Tonkünstlern seines Vaterlandes ein, und hat sich namentlich um das musikalische Leben in Edinburg als Violinvirtuose, Clavierlehrer und Dirigent der Scottish Vocal Association, sowie als Musikdirektor an der St. Georges Kirche vielfach verdient gemacht. Neuerdings hat M. auch als Componist namhafte Erfolge gehabt, welche für ihn um so ehrenvoller sind, als er der erste Schotte ist, welcher sich überhaupt in dieser Eigenschaft bemerkbar gemacht hat. Unter seinen, auch über die Grenzen Englands hinaus bekannt gewordenen Compositionen verdient eine Ouverture »Cervantes« genannt zu werden (aufgeführt 1877 durch die Hofkapelle zu Sondershausen), sowie ein Clavierquartett in Es-dur (aufgeführt 1879 durch Hans von Bülow in Hannover). Im Druck erschienen sind folgende Werke M.'s: 1) Lied, op. 5, »I saw thee weep« (London, Czerny); 2) Lied, op. 6, »Tum fortune« (London, Chappel); 3) Lied, op. 7, »Love and death« (London, Novello); 4) Sieben Lieder für vierstimmigen gemischten Chor, op. 8 (Ebenda); 5) Vier Clavierstücke, »Rustic scenes« (London, Augener); 6) Larghetto und Allegretto für Violoncell, op. 10 (London, Lucas Weber); 7) Clavierquartett in Es-dur, op. 11 (Leipzig, Kahnt); 8) Lieder, »In our boat« und »Spanische Serenade«, op. 12 (London, Novello); 9) Fünf Clavierstücke, op. 13 (Ebenda); 10) Drei Lieder von H. Heine, op. 14 (Leipzig, Kahnt); 11) Drei Clavierstücke, op. 15 (London, Neumeyer); 12) Drei Gesänge von L. Robertson, op. 16 (London, Hutchings & Romer); 13) Drei Gesänge von C. Rossetti, op. 17 (London, Novello); 14) Drei Lieder, op. 18 (London, Werkes); 15) Drei Anthems für Chor, op. 19 (London, Novello); 16) Sechs Clavierstücke, op. 20 (London, Neumeyer). Ferner ohne Opuszahl 17) Drei »Voluntaries« (Fantasiestücke) für Orgel (London, Novello); 18) Drei Lieder »The knights vow«, »Staunch and true«, »The old Grenadier« (London, Chappell); 19) »The vocal melodies of Scotland«, Sechs

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