Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 357

Musikalisches Conversations-Lexikon : Ergänzungsband, 1883

25 lines. Read by computer on 15 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 349. See the scan on archive.org.

1so, dass für beide Hände genau dieselbe Applicatur bei gleichen Figuren notwendig ist.
3Pianoforte-Quartett ist die, nicht ganz correkte Bezeichnung für ein, von dem Pianoforte und noch drei andern Instrumenten (Violine, Bratsche und Violoncello) ausgeführtes grösseres Tonstück in Sonatenform. Weil jedes dieser Instrumente möglichst selbständig geführt werden soll, so ist die Bezeichnung als Quartett gerechtfertigt; das Pianoforte aber ist den andern Instrumenten in vieler Beziehung überlegen, deshalb darf man es recht wol zur näheren Bestimmung gelten lassen. Das
5Pianoforte-Quintett ist ähnlich zusammengesetzt, es tritt nur noch eine fünfte Stimme hinzu (zunächst eine zweite Violine). Doch sind selbstverständlich auch noch andere Zusammensetzungen möglich. An Stelle der Streichinstrumente können auch Blasinstrumente mit dem Pianoforte verwendet werden, oder Streichinstrumente und Blasinstrumente.
7Piatti, Alfred (VIII, 98), wurde am 8. Januar 1822 geboren; sein Vater Anton (nicht Carl) war Violinist (nicht Sänger) und starb in Bergamo am 27. Februar 1878.
9Piccolo (VIII, 103). Die Piccoloflöte steht eine Octave höher, als die gewöhnliche Flöte, sodass ihr, in folgender Weise notirter Umfang
11u. s. w.
13eine Octave höher erklingt:
15u. s. w.
17Bei der Kürze und Enge des Rohres ist der Klang des Instruments scharf und wird namentlich weiter hinaufgeführt, eindringlich grell und schneidend. Die über a² hinausgehenden Töne werden auch immer schwieriger zu erzeugen. Das Instrument wird deshalb meist nur eingeführt, um besonderen Effect zu erzeugen. In der Regel begnügt man sich mit einer Piccoloflöte, doch werden in einzelnen Fällen auch zwei herbeigezogen, wie z. B. im Liede des Caspar im »Freischütz«, wo sie das Hohngelächter der Hölle so trefflich charakterisiren: one of two readings
18Bei der Kürze und Enge des Rohres ist der Klang des Instruments scharf und wird namentlich weiter hinaufgeführt, eindringlich grell und schneidend. Die über a² hinausgehenden Töne werden auch immer schwieriger zu erzeugen. Das Instrument wird deshalb meist nur eingeführt, um besonderen Effect zu erzeugen. In der Regel begnügt man sich mit einer Piccoloflöte, doch werden in einzelnen Fällen auch zwei herbeigezogen, wie z. B. im Liede des Caspar im »Freischütz«, wo sie das Hohngelächter der Hölle so trefflich charakterisieren: one of two readings
20tr. tr. tr.
22In der Regel wird sie mit den grossen Flöten gemeinsam geführt, um den Klang derselben eindringlicher zu machen, wie in dem Duett: »Vivat Bachus, Bachus lebe«, aus »Die Entführung«, oder in der Arie des Mohren: »Alles fühlt der Liebe Freuden«, in der »Zauberflöte«. Dass indess auch der spitze Klang der Piccoloflöte allein charakteristisch wirkend zum Gesange eingeführt werden kann, zeigt Haydn, der die Arie: »In langen Furchen schreitet er«, in »Die Jahreszeiten«, mit dem Streichquartett C-Hörnern, Fagotten und Oboen und mit der Piccoloflöte begleitet. Der Flötenklang war hier unerlässlich, aber die grosse Flöte, das Instrument der Idylle des Landlebens, erweist sich zur Schilderung der harten Arbeit wenig geeignet und so war die Wahl der Piccoloflöte geboten.
24Piel, Peter, ist den 12. August 1835 zu Kessenich bei Bonn geboren; 1838 siedelten seine Eltern nach Köln über, wo P. mit seinem 14. Jahre in den dortigen Präparandenkursus eintrat, um sich auf das Lehramt vorzubereiten. Von dieser Zeit an datirt auch seine Ausbildung in der Musik, worauf das

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