Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 358

Musikalisches Conversations-Lexikon : Ergänzungsband, 1883

13 lines. Read by computer on 15 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 350. See the scan on archive.org.

1rege Musikleben in Köln einen grossen Einfluss ausübte. Von 1856—58 war P. Zögling des Lehrerseminars in Kempen und erhielt dort speciellen Unterricht in der Kirchenmusik durch den um diesen Kunstzweig hochverdienten Seminarlehrer Lepkens. Nach Absolvierung des Seminarkursus wurde P. als Hülfslehrer am Seminar zu Kempen angestellt und hatte während 12 Jahren Gelegenheit, sich in der musikalischen Lehrthätigkeit zu üben und auszubilden. Bei der Gründung des Lehrerseminars zu Boppard 1868 wurde P. als Musiklehrer an diese Anstalt berufen, woselbst er jetzt als erster Seminarlehrer thätig ist. In die Zeit nach 1870 fällt die Herausgabe zahlreicher Compositionen: Messen für gleiche und gemischte Stimmen, Marianische Antiphone für 4-, 6- und 8stimmigen Männerchor, acht Magnificat in den Kirchentonarten u. a. m. one of two readings
2rege Musikleben in Köln einen grossen Einfluss ausübte. Von 1856—58 war P. Zögling des Lehrerseminars in Kempen und erhielt dort speciellen Unterricht in der Kirchenmusik durch den um diesen Kunstzweig hochverdienten Seminarlehrer Lepkens. Nach Absolvirung des Seminarkursus wurde P. als Hülfslehrer am Seminar zu Kempen angestellt und hatte während 12 Jahren Gelegenheit, sich in der musikalischen Lehrthätigkeit zu üben und auszubilden. Bei der Gründung des Lehrerseminars zu Boppard 1868 wurde P. als Musiklehrer an diese Anstalt berufen, woselbst er jetzt als erster Seminarlehrer thätig ist. In die Zeit nach 1870 fällt die Herausgabe zahlreicher Compositionen: Messen für gleiche und gemischte Stimmen, Marianische Antiphone für 4-, 6- und 8stimmigen Männerchor, acht Magnificat in den Kirchentonarten u. a. m. one of two readings
4Pieltain, Dieudonné Pascal (VIII, 104), ist am 4. März 1754 geboren und starb in seiner Vaterstadt Liège am 10. December 1833.
6Pinsuti, Ciro, Pianist und Componist, geboren in Sinalunga (Provinz Sienna) am 9. Mai 1829. Als er elf Jahr alt 1840 in Concerten als Pianist auftrat, wurde er zu den Wunderkindern gerechnet, und in Folge dessen denn auch nach London geführt, wo er ebenfalls mit Beifall spielte. Er erhielt dort Violinunterricht von Potter und kehrte dann nach Italien zurück, um in Bologna noch ernstliche Compositionsstudien zu machen. Rossini gehörte hier zu seinen Lehrern. Fast zu derselben Zeit erhielt er am Lyceum eine Clavierclasse und wurde nicht viel später zum Mitglied der Philharmonischen Gesellschaft ernannt. 1848 ging er wieder nach London, wo er sich bleibend niederliess und sich eine angesehene und glänzende Stellung als Lehrer geschaffen hat. Seine Lehrthätigkeit theilte er zwischen London, wo er den Sommer, und Newcastle, wo er den Winter zubringt. In London erhielt er von der königl. Akademie daselbst eine Anstellung als Lehrer der Gesangskunst. Bei zeitweisen Besuchen in Italien brachte er dort mit Erfolg zwei seiner Opern zur Aufführung: »Il Mercante di Venezia«, Opernballet in vier Akten (1873, Bologna) und die dreiaaktige Oper: »Mathia Corvino« (1877, Mailand). Veröffentlicht hat P. eine Reihe schätzenswerther Vocal- und Instrumentalcompositionen, deren Zahl sich auf dreihundert beläuft. Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten der Weltausstellung in London 1871 war er mit der Composition der Italien repräsentirenden Hymne betraut worden, die vor 12,000 Zuhörern von 1200 Sängern ausgeführt wurde.
8Piot, Charles, belgischer Schriftsteller, verfasste vier Abhandlungen, die in den Bulletins der königlichen belgischen Akademie, deren Mitglied er ist, aufgenommen sind, und von denen auch Separatabzüge gemacht wurden. 1) »Particularités inédites concernant les oeuvres musicales de Gossec et de Philidor« (Brüssel, 1875, in 8°, 32 p.); 2) »Quelques lettres de la Correspondance de Grétry avec Vitzthumb« (Brüssel, 1875, in 8°, 30 p.); 3) »La Méthode de chanter à l'Opéra de Paris« (Brüssel, 1876, in 8°); 4) »Les Origines de l'opéra dans les Pays-Bas espagnols« (Brüssel, 1877, in 8°, 12 p.).
10Pique, F. L., französischer Lautenmacher von Ruf, geboren zu Rorci bei Mirecourt 1758, etablierte sich in Paris 1785 und arbeitete noch 1819. Er starb 1822 zu Charenton-Saint-Maurice bei Paris, wohin er sich auf seine Besitzung zurückgezogen hatte. Er verfertigte Violinen, Violoncellos und auch Guitarren. Besonders gesucht waren seine Violinen. Spohr in seiner Violinschule bezeichnet diese und die des Lupot als die besten der Epoche. Der letztere soll, ehe er sich selbständig niederliess, viel Violinen für Pique verfertigt haben, die dieser nur mit seinem Lack versah. Der Verbreitung seiner Violinen war auch der Umstand günstig, dass der berühmte Violinist Baillot sie sehr gern spielte und demgemäß empfahl. Im Conservatorium zu Paris ist unter Nr. 16 eine dieser Geigen aufbewahrt. Der Lack des P. ist dunkelroth.
12Pisani, Bartolomeo, italienischer Componist und Orchesterdirigent, geboren zu Constantinopel 1811, war Schüler von Mercadante. Er schrieb die Opern: »La Peri«; »Rosamunda«; »Ladislao«; »Rebecca« und »Gitana«. In einem Con-

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.