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Scan 153
Taxe der Streich-Instrumente ; Anleitung zur Einschätzung von Geigen, Violen, Violoncelli,…, 1907
28 lines. Read by computer on 28 September 2026. Printed page 149. See the scan on archive.org.
1Saint-Paul, Antoine. Paris, XVIII. Jahrh. zweite Hälfte. Mehr Händler, als Geigenbauer und nicht bedeutend. Instrumente mit geringem gelbem Lack. Wert: etwa 150 M.
3Antonius Saint-Paul, propè Comœdiam Gallicam Lutetiæ, anno 17..
5Saint-Paul, Pierre. Paris, Mitte des XVIII. Jahrh. Instrumente mit wenig schönem graugelbem Lack, deren Ton besser, als ihr Aussehen.
7Pierre Saint-Paul, rue da la Comédie-Française. Paris, 17.. Wert: immerhin einige 100 M.
9Sajot. Paris, XVIII. Jahrh. Geringe Arbeiten.
11Sajot, à paris, 17.. (Handschrift) Wert: etwa 200–250 M.
13Salomon, Jean Baptiste. Paris und Reims, Mitte des XVIII. Jahrh. Instrumente mit bräunlichem, hartem und sprödem Lack, deren Ton wenig gute Eigenschaften hat, doch sollen seine Violoncelli besser sein, als seine Geigen.
15Salomon Luthier, à Ste. Cecille Place de L'école à Paris 17.. Auch eingebrannt: Salomon à Paris. Wert: etwa 250–400 M. V'celli entsprechend höher.
17Scarampella, Giuseppe. Paris, XIX. Jahrh. Siehe italien. Schule.
19Schwartz, Bernhard. Straßburg i. E. * 1744 in Königsberg i. Pr., † 1822 in Straßburg. Gute Geigen und Violoncelli. Wert: etwa 250–400 M.
21Schwartz, Georg Friedrich. Straßburg i. E. 1785–1849. Sohn des vorigen. Hauptsächlich bekannt als Bogenmacher. Seine Bogen haben eine nach heutigem Geschmack etwas schwere Stange. Wert: Instrumente ähnlich dem vorigen.
23Schwartz, Theophil Wilhelm. Straßburg i. E. 1787–1861. Bruder des Georg Friedrich, mit dem er gemeinschaftlich arbeitete. Recht gute Geigen und Violoncelli.
25Frères Schwartz à Strasbourg, 18.. No.. Wert: etwa 200–400 M.
27Silvestre, Pierre. Mirecourt, Paris und Lyon, * 1801 in Sommerviller, † 1859 in Lyon. Arbeitete einige Zeit mit Franz Lupot und bei Gand in Paris, 1829 kehrte er nach Lyon zurück, wo er mit seinem Bruder Hippolyte bis 1848 gemeinschaftlich tätig war. Sehr geschätzte Instrumente im Stradivaristil, geschickte sorgfältige Arbeit, gut gewähltes Holz, ausgiebiger Ton. Zettel der Brüder:
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