Books › Taxe der Streich-Instrumente ; Anleitung zur Einschätzung von Geigen, Violen, Violoncelli,…, 1907 › scan 156
Scan 156
Taxe der Streich-Instrumente ; Anleitung zur Einschätzung von Geigen, Violen, Violoncelli,…, 1907
24 lines. Read by computer on 28 September 2026. Printed page 152. See the scan on archive.org.
A town on its own line is one of the directory's headings. That is where the town on a maker's page comes from.
1Voboam, Alexandre. Paris, XVII. Jahrh. Meist altertümliche Typen, Lauten usw., gesuchte Sammelobjekte. Es soll auch einige hübsche Geigen von ihm geben (?)
3Vobaom, Jean. Paris, XVII. Jahrh. Ähnlich dem vorigen.
5Voirin, Nicolas François. Paris, * 1833 in Mirecourt, † 1885 in Paris. Schüler von J. B. Vuillaume; hat sich besonders als Bogenmacher Verdienste erworben. Auf den Bogen eingebrannt:
7N. F. Voirin.
9Wert: Seine Bogen werden mit etwa 80–160 M. bezahlt.
11Vuillaume, Jean. Mirecourt, Anfang des XVIII. Jahrh. Möglicherweise ein Vorfahre des Jean Baptiste V. Er soll Schüler des Stradivari gewesen sein, was seine Arbeiten aber widerlegen. Geringwertige, ganz flach gebaute Instrumente mit schlecht geschnittenen ff-Löchern, gemalten Einlagen und unschönem gelbem Lack.
13Fait par moy, Jean Vuillaume,
14à Mirecourt, 17.. (Handschrift)
16Vuillaume, Claude François (I). Mirecourt, 1740 bis c. 1775
17Geringwertige Arbeit, dunkler Lack. Wert: etwa 80 M.
19Vuillaume, Claude. Mirecourt, * 1772, † 1834. Stammvater der bekannten Geigenbauersfamilie; baute hauptsächlich Instrumente zu billigem Preise für den Handel. Brandstempel:
20Au roi David
21Paris.
23Vuillaume, Jean Baptiste. Paris, * 1798 in Mirecourt, † 1875 in Paris. Ältester Sohn des Claude V., einer der ersten französischen Meister. Er arbeitete zuerst bei Chanot, dann bei dem Orgelbauer Lété, der auch Streichinstrumente verkaufte, mit dem er sich bald darauf assoziierte. Von 1828 ab selbständig tätig. Äußerst geschickter Imitator alter Meister; das beweisen schon die 1828 gefertigten Nachahmungen von Instrumenten archaischen Stils, zu denen ihn eine schöne Baßviole Tieffenbruckers anregte. Diese Arbeiten, die wohl heute meist als Seltenheiten ersten Ranges in Sammlungen bewundert werden und manche Verwirrung angerichtet haben (siehe Tieffenbrucker), lenkten frühe schon die Aufmerksamkeit auf ihn. Dem Zuge der Zeit folgend, die nach alten italienischen Meisterinstrumenten zu billigem Preise verlangte, verfertigte er dann eine Menge von Kopien nach Stradivari und Guarneri, die er mit Zetteln dieser Meister versah. Gar manche dieser Instrumente gehen wohl heute als Originale, so täuschend sind sie nachgebildet, und nur ein an versteckter Stelle angebrachtes Signum Vuil-
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.