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Scan 49
Taxe der Streich-Instrumente ; Anleitung zur Einschätzung von Geigen, Violen, Violoncelli,…, 1907
40 lines. Read by computer on 25 September 2026. Printed page 45. See the scan on archive.org.
1Antonij, Girolamo. Cremona, Mitte des XVIII. Jahrh. Hübsche Form. Mittelgute Arbeit, hübscher gelber Lack. (Nach v. Lütgendorff soll hier eine Verwechslung mit einem Mittenwalder Meister „Antony“ vorliegen.) Zettel nach Vidal:
2Hieronimus Antonij
3Cremonæ anno 17…
4Antonio, gen. Bononiensis
5Antonio, gen. Ciciliano
6Wert: etwa 300–400 M.
7antike Violenbauer. Sammelobjekte.
9Artalli, Giuseppe Antonio. Mailand, XVIII. Jahrh. zweite Hälfte. Wenig bekannt. Seine Arbeiten sollen Ähnlichkeit mit denen der Testore haben.
10Wert: 500–800 M.
12Assalone, Gaspero. Rom, XVIII. Jahrh. Unbedeutender Meister. Wölbung hoch; gelber, vergänglicher Lack. Wert: etwa 500 M.
14Bagatella, Antonio. Padua, XVIII. Jahrh. Hauptsächlich bekannt durch seine preisgekrönte Schrift „Regole per la costruzione de violini, violi, violoncelli e violoni“ — 1786 auf Kosten der Akademie in Padua gedruckt. Die wenigen eigenen Arbeiten, die er hinterlassen hat, sind meist im Stil Guarneris und ohne besondere Bedeutung. Lack rötlich.
15Wert: etwa 500 M., auch etwas höher.
17Bagatella, Pietro, gen. Picino. Padua, XVIII. Jahrh. (bis c. 1760). Hohe Wölbung, dunkler Lack. Wert: ähnlich dem vorigen.
19Balcanini. Mailand, XVIII. Jahrh. Recht gute Arbeit, brauner Lack.
20Wert: etwa 500 M.
22Baldantoni, Giuseppe. Ancona, XIX. Jahrh.
24Balestrieri, Pietro. Cremona, XVIII. Jahrh. Bruder des Tommaso, Schüler des Stradivari. Seine Arbeiten stehen denen seines Bruders wesentlich nach. Orange- bis braungelber, unschöner Lack. Dennoch sind seine Instrumente gesucht.
25Pietro Balestrieri
26fece in Cremona 17..
27Petrus Balestrieri alumnus Antonii
28Stradivari fecit Cremonæ anno 17..
29Wert: etwa 1000–2000 M.
31Balestrieri, Tommaso. Arbeitete in Cremona bis 1757, dann bis 1772 in Mantua. Geschätzte Instrumente in der Art derjenigen Stradivaris aus dessen letzter Schaffenszeit. Die Arbeit ist oft etwas roh; trotzdem klingen die Instrumente gut und recht kräftig. Lack verschiedener Färbungen, gelb, auch rötlich oder rot. T. Balestrieri baute hauptsächlich Geigen; die wenigen Violoncelli werden besonders gerühmt.
32Thomas Balestrieri Cremonensis
33Fecit Mantuæ Anno 17..
34(auch dreizeilig)
35Wert (steigend): etwa 1500 bis 2500 M., auch etwas mehr.
36Violoncelli wesentlich höher.
38Barbanti, Silva Francesco. Correggio, Mitte des XIX. Jahrh. Gute Arbeit.
39Wert: etwa 400–500 M.
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