Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 50

Taxe der Streich-Instrumente ; Anleitung zur Einschätzung von Geigen, Violen, Violoncelli,…, 1907

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1Barbieri, Francesco. Verona und Mantua, Ende des XVII. und Anfang des XVIII. Jahrh. Geigen im Stil des Andr. Guarneri. Großes Patron, ziemlich gute Arbeit, blaßroter Lack.
2Wert: etwa 500 M., auch etwas höher.
4Barnia, Fedele, aus Mailand, Venedig, XVIII. Jahrh. Imitator des Peter Guarneri, mutmaßlich dessen Schüler. Gute Arbeit, hübscher gelber, resp. rötlicher Lack.
5Fedele Barnia Milanese
6fece in Venezia l'anno 17.. (mit Vignette)
7Wert: etwa 500–1000 M.
9Barzellini, Aegidius. Cremona, XVII. Jahrh. Gute Arbeiten im Stil der Amati.
10Wert: etwa 800 M.
12Bellone, Pierantonio. Mailand, XVII. Jahrh. Wenig bekannt.
13Pietro Antonio Bellone detto il Pescorino fece in Contrada larga di Milano 16.. al Segno di S. Antonio da Padoua.
14Wert: etwa 500 M.
16Bellosio, Anselmo. Venedig, XVIII. Jahrh. Schüler des Santo Serafino, den er jedoch weder in der Wahl des Holzes noch im Lack erreichte. Arbeit und Ton recht gut. Am besten gelangen ihm seine Violoncelli.
17Anselmus Bellosius Fecit
18Venetiis 17..
19Wert: etwa 1200–1800 M., Violoncelli wesentlich höher.
21Belviglieri, Gregorio. Bologna, XVIII. Jahrh. Er baute gute Geigen.
22Wert: etwa 600–800 M.
24Bendini, Giambattista. Mailand, XVII. Jahrh.
26Benedetti, Giuseppe. Piacenza, Anfang des XVIII. Jahrh. Mittelmäßige Arbeit.
27Wert: etwa 500–600 M.
29Benti, Matteo. Brescia, XVI. Jahrh. zweite Hälfte. Antiker Lautenmacher und Verfertiger von Streichinstrumenten in der Art des Gaspar da Salò. Sammelobjekte.
31Berati. Imola, XVIII. Jahrh.
33Beretta, Felice. Como, XVIII. Jahrh. zweite Hälfte. Er bezeichnet sich als Schüler des Giuseppe Guadagnini. Mittelmäßige Arbeit.
34Wert: etwa 600–700 M.
35Felice Beretta alievo di Giuseppe Guadagnino
36fece in Como l'Anno 17..
38Bergonzi, Carlo (I). Cremona, * c. 1690, † 1747. Einer der bedeutendsten Schüler Stradivaris. Seit 1716 bezeichnete er seine Arbeiten mit eigenen Zetteln. Stil des Stradivari, dessen Modell er oft noch etwas vergrößert. Er kommt seinem Lehrmeister nahe, erreicht ihn jedoch auch hinsichtlich des Tones nicht völlig, trotz aller Geschicklichkeit. Nur seine Violoncelli werden denen Stradivaris gleichwertig erachtet.

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