Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 66

Taxe der Streich-Instrumente ; Anleitung zur Einschätzung von Geigen, Violen, Violoncelli,…, 1907

39 lines. Read by computer on 25 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 62. See the scan on archive.org.

1schnitten, die Schnecke vorzüglich gestochen, Holz meist bester Wahl. Lack eigenartig, zart doch widerstandsfähig, goldrot und von großer Durchsichtigkeit. Guter Ton, oft von etwas dunkler Färbung. Einige seiner Violoncelli haben Pappelboden. — (Die Instrumente Goffrillers sind öfter mit Stradivari-Zetteln versehen im Handel.)
3Mattio Goffrilleri in Venetia
4al' Insegna di Cremona 16..
5Mattheus Goffriller faciebat
6Venetijs anno 17..
7Wert: Geigen etwa 2500–6000 M., V'celli etwa beginnend bei 4000 M.
8Gof(f)riller, Francesco. Udine und Venedig, Ende des XVII. Jahrh. und XVIII. Jahrh. erste Hälfte. Bruder des Matteo und zeitweilig dessen Mitarbeiter.
9Wert: etwas niedriger als bei Matteo G.
11Gouvernari, Antonio. Cremona, c. 1600. Wenig bekannter, doch tüchtiger Meister.
12Antonius Gouvernari
13Cremonensis Faciebat Anno 16..
14Wert: etwa 800–1000 M.
16Gragnani, Antonio. Livorno, XVIII. Jahrh. zweite Hälfte. Recht gut ausgeführte Arbeit. Holz oft zweiter Wahl, gelber trockener Lack ohne große Widerstandsfähigkeit, Ton dennoch gut und weich. Zettel (auch Handschrift):
17Antonius Gragnani fecit
18Liburni anno 17..
19(seitlich Globus mit Kreuz)
20Antonius Gragnani fecit
21Liburni Anno 17..
22Brandmarke am Saitenhalter A.G.
23Wert: etwa 500–800 M., one of two readings
24Wert: etwa 500–800 M. one of two readings
25einzeln besonders schöne Instrumente wesentlich mehr.
27Gragnani, Gennaro. Livorno, Mitte des XVIII. Jahrh. Bruder des Antonio, ähnliche Arbeit. Wert: ähnlich, eher geringer.
29Gragnani, Onorato. Livorno, Ende des XVIII. und XIX. Jahrh. erste Hälfte. Geringwertige Arbeit. Wert: etwa 350–500 M.
31Grancino, Andrea. Mailand, Mitte des XVII. Jahrh. Wenig bekannt und in der Arbeit geringwertig.
32Andrea Grancino in Contrada
33Larga in Milano al Segno
34della Corona 16..
35Wert: unter 1000 M.
37Grancino, Paolo. Mailand, XVII. Jahrh. zweite Hälfte. Soll Schüler des Nicola Amati gewesen sein (?). Ziemlich flache Bauart, mittelmäßige Arbeit. ff-Löcher breit und unschön, Holz verschiedener Güte, guter gelber Lack. Seine Instrumente sind immerhin gesucht; der Ton seiner Violoncelli wird als ausgiebig gerühmt.
38Wert: etwa 1000–1500 M., V'celli 1500–2000 M.

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