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Scan 671
The violin and its music, 1881
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1— denn ich habe mir vorgenommen, in Deiner Umarmung auszuruhen; — ich werd' es auch brauchen — denn die innerliche Sorge, Bekümmerniß und das damit verbundene Laufen mattet einen doch nicht wenig ab. Das letzte Paquet habe auch richtig erhalten und danke Dir dafür! — Ich bin so froh, daß Du nicht mehr badest, daß ich es Dir nicht sagen kann — mit einem Wort mir fehlt nichts als — Deine Gegenwart — ich meine ich kann es nicht erwarten; ich könnte freylich Dich nun ganz herein lassen, wenn meine Sache zu Ende ist — allein — ich wünschte doch noch ein paar schöne Tage bei Dir in Baaden zu verleben. — N. N. ist eben bey mir und sagt ich soll es mit Dir so machen — er hat einen gusto auf Dich, und glaubt fest, Du müßtest es spüren.
3Was macht denn mein zweiter Narr? — mir thut unter den 2 Narren die Wahl wehe! — als ich gestern Abends zur Krone kam, so fand ich den englischen Lord ganz abgemattet da liegen, weil er noch immer auf den Snai wartet. — Heute, als ich zum Wezlar ging, sah ich ein paar Ochsen an einen Wagen gespannt, und als sie zu ziehen anfiengen, machten es die Ochsen mit dem Kopf accurat so, wie unser närrischer N. N. — Snai! — — — — Der Carl soll sich gut aufführen, so werd ich vielleicht seinen Brief beantworten.
5Mit dem räthselhaften Geschäft ist er auch am folgenden Tage nicht weiter. Nachdem er über die Verwendung des gesendeten Geldes gesprochen und gesagt, daß er bei seiner Hin- kunft das Übrige ordnen werde, fährt er fort62:
7Eben jetzt wird Blanchard entweder steigen — oder die Wiener zum 3ten male foppen. Die Historie mit Blanchard ist mir heute gar nicht lieb — sie bringt mich um den Schluß meines Geschäfts — N. N. versprach mir, bevor er hinausführe, zu mir zu kommen, — kam aber nicht, — vielleicht kommt er wenn der Spaß vorbei ist, — ich warte bis 2 Uhr, dann werf ich ein Bissen Essen hinein — und suche ihn aller Orten auf. — Das ist ein nicht gar zu angenehmes Leben. — Gedult! es wird schon besser kommen, ich ruhe dann in Deinen Armen aus! Ich danke Dir für Deinen Rath, mich nicht ganz auf N. N. zu verlassen, — aber in dergleichen Fällen muß man nur mit einem zu thun haben — wendet man sich an 2 oder 3 — und das Geschäft überall — so erscheint man bey den andern, wo man es dann nicht annehmen kann, als ein Narr oder unverläßlicher Mann. —
9Trotzdem soll Constanze vergnügt sein und sich nichts ab- gehen lassen; „denn die fataleste und verwirrteste Lage, in der
1162 [Notteb. S. 81. Der Luftschiffer Blanchard ließ am 8. Juni seinen Montgolfierschen Ballon im Prater steigen und kam bei Groß-Enzersdorf nieder. Wiener Ztg. 1791 Nr. 55.]
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