Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 47

Versuch einer gründlichen Violinschule : entworfen und mit 4. Kupfertafeln sammt einer Tabelle, 1900

27 lines. Read by computer on 3 September 2026. Printed page 25. See the scan on archive.org.

1Des ersten Hauptstücks, erster Abschnitt.
3Der Schlüssel bleibt allezeit im G: und wenn man hinauf zählt bis in den Zwischenraum, wo das gewöhnliche c der Violin steht; so weis man auch allsogleich was für Horn der Schlüssel anzeigt. Man hat auf diese Art in vorigen Zeiten sehr oft den Violinschlüssel um 3. Töne herunter gesetzt, um die gar hoch gesetzten Stücke füglicher zu Papier zu bringen. Alsdann hieß er der französische Schlüssel: z. E.
5g a b c g a b c
6französisch.
8§. 11.
10Die Noten sind musikalische Zeichen, welche durch ihre Lage die Höhe und Tiefe, durch ihre Gestalt aber die Länge oder Kürze, das ist, die Dauer derjenigen Töne anzeigen, die wir mit der menschlichen Stimme, oder auf dazu versetzten Klingzeugen hervorzubringen bemüht sind. Hier sind die heutigen Noten, samt ihrer Benennung.
12eine lange, Longa.
13eine kurze, Breve.
14eine ganze, Semibreve.
15eine halbe, Minima.
16eine Viertelnote, Semiminima.
18eine einfache Fuselle, Croma.
19eine doppelte, Semicroma.
20eine dreyfache. Biscroma.
22§. 12.
24Man hat die 7. gregorianischen Buchstaben bis diese Stunde in der Musik ben behalten, durch welche die Noten nach ihrer Lage, und folglich die Töne der Benennung nach unterschieden werden. Sie sind also folgende: A, B, C, D, E, F, G, welche allezeit wiederholct werden.
26Mozarts Violinschule.

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