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Scan 48
Versuch einer gründlichen Violinschule : entworfen und mit 4. Kupfertafeln sammt einer Tabelle, 1900
29 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 26. See the scan on archive.org.
1Des ersten Hauptstücks, erster Abschnitt.
3§. 13.
4Die Violin hat 4. Seyten, deren iede ihre Benennung von einem dieser 7. Buchstaben hat. Nämlich:
6G D A E
8Die kleineste oder feineste Seyte heisst (E); die neven ihr etwas grössere (A); die folgende (D); und die stärkste heisst (G).
10§. 14.
11Um nun mehrere Töne hervorzubringen muss man die Seyten mit den Fingern belegen. Dieses geschiehet aber in folgender Ordnung:
13Die unterste und tiefeste Seyte. Die zwote Seyte.
15G a b c D e f g
17leer. 1 Finger, 2, 3,
18Die dritte Seyte.
19A b c d E f g a b
21leer. 1, 2, 3,
22Die vierte und kleineste Seyte.
23E f g a b one of two readings
24E f g a b c d e one of two readings
26leer. 1, 2, 3, 4,
28Man sieht hier ganz klar die mit den grossen Buchstaben bemerkte 4. leeren Seyten, und nach ieder die mit den Fingern auf denselben zu nehmende übrigen Töne; welche sich der Schüler wohl in das Gedächtniß fassen muss: damit er ohne die Buchstaben auf den Noten zu sehen, und ohne vielem Nachdenken alsogleich weis, was für einen Buchstabsname iede Note führet, sie stehe wo sie wolle. Nicht minder ist hier wohl anzumerken, daß das unter den 7. Buchstaben vor kommende, und mit dem Zeichen (t) bemerkte B, oder (b t) iederzeit mit dem Buchstaben (H) muss benennet werden. Wovon man die Ursache an seinem Orte lesen wird.
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