Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 74

41883.f.4 – Untersuchungen über die Zusammensetzung der Klänge der Streichinstrumente / Dr. J. Ritz., 1883

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1lich einfach gestalten. Vergleicht man die beiden letzten Tabellen mit den entsprechenden für die Violine aufgestellten (Seite 32, Aeusserste Lage des Bogens am Griffbrett), so findet sich zwar im Grossen und Ganzen genügende Uebereinstimmung, aber es zeigt sich wieder ein Unterschied zu gunsten des Violoncells, indem sich durchgängig die Tonverbindungen auf dem letzteren Instrumente reichhaltiger gestalten, als auf der Violine. Der Grund hiefür liegt bei den eben behandelten Lagen des Bogens jedenfalls darin, dass die Knotenpunkte der Obertöne auf dem Cello sich hier schon ziemlich weit voneinander entfernen, so dass nicht so viele in die Spielbreite zu liegen kommen. Wollte man z. B. den Bogen soweit verschieben, dass er auf der leeren Saite nur mehr für vier Obertöne auf deren ersten Abteilung wirkt, dagegen den fünften auslöscht, was bei der Violine eintritt, wenn der Bogen gerade über dem Griffbrettende steht, so müsste man auf dem Cello, da die Partiallänge des 5. Obertones 13,04 ist, den Bogen mindestens in der Entfernung 12 cm vom Steg wirken lassen und käme damit fast 2 cm über das Griffbrettende hinauf.
3Ich stelle nun der besseren Uebersichtlichkeit halber die in den letzten Tabellen niedergelegten Klangverbindungen unter Ausschluss der vorletzten Tabelle und unter Hinweglassung der in [ ] gestellten Obertöne noch einmal zusammen, wobei wieder die C Saite einzeln behandelt werden muss.
5Tabelle
6über die Zusammensetzung der Klänge auf der A, D und G Saite.
8<table>
9 <tr>
10 <th>Klänge</th>
11 <th>Lage des Bogens gegen den Steg zu (5 cm vom Steg entfernt)</th>
12 <th>Mittlere Lage des Bogens (6,52 cm vom Steg entfernt)</th>
13 <th>Lage des Bogens gegen das Griffbrett zu (8,5 cm vom Steg entfernt)</th>
14 </tr>
15 <tr>
16 <td>a</td>
17 <td>(10)</td>
18 <td>(8)</td>
19 <td>(6) … 10</td>
20 </tr>
21 <tr>
22 <td>h</td>
23 <td>(9)</td>
24 <td>(7)</td>
25 <td>(6) … 9, 10</td>
26 </tr>
27 <tr>
28 <td>cis₁</td>
29 <td>(8)</td>
30 <td>(6) … 10</td>
31 <td>(5) … 8, 9, 10</td>
32 </tr>
33 <tr>
34 <td>d₁</td>
35 <td>(8)</td>
36 <td>(6)</td>
37 <td>(5) … 7, 8, 9,</td>
38 </tr>
39 <tr>
40 <td>e₁</td>
41 <td>(7)</td>
42 <td>(5)</td>
43 <td>(4) … 7, 8</td>
44 </tr>
45 <tr>
46 <td>fis₁</td>
47 <td>(6)</td>
48 <td>(5)</td>
49 <td>(4) … 6, 7</td>
50 </tr>
51 <tr>
52 <td>gis₁</td>
53 <td>(5)</td>
54 <td>(4)</td>
55 <td>(3) … 5, 6</td>
56 </tr>
57 <tr>
58 <td>a₁</td>
59 <td>(5)</td>
60 <td>(4)</td>
61 <td>(3) … 5, 6</td>
62 </tr>
63 <tr>
64 <td>h₁</td>
65 <td>(4)</td>
66 <td>(3)</td>
67 <td>(3) … 4, 5</td>
68 </tr>
69 <tr>
70 <td>cis₂</td>
71 <td>(4)</td>
72 <td>(3) … 5</td>
73 <td>(2) … 4, 5</td>
74 </tr>
75 <tr>
76 <td>d₂</td>
77 <td>(4)</td>
78 <td>(3)</td>
79 <td>(2) … 4</td>
80 </tr>
81 <tr>
82 <td>e₂</td>
83 <td>(3)</td>
84 <td>(2)</td>
85 <td>(2) … 3, 4</td>
86 </tr>
87 <tr>
88 <td>fis₂</td>
89 <td>(3)</td>
90 <td>(2)</td>
91 <td>(2) … 3</td>
92 </tr>
93 <tr>
94 <td>gis₂</td>
95 <td>(2)</td>
96 <td>(2)</td>
97 <td>(1) … 3</td>
98 </tr>
99 <tr>
100 <td>a₂</td>
101 <td>(2)</td>
102 <td>(2)</td>
103 <td>(1) … 3</td>
104 </tr>
105</table>

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