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Scan 75
41883.f.4 – Untersuchungen über die Zusammensetzung der Klänge der Streichinstrumente / Dr. J. Ritz., 1883
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1Tabelle
2über die Zusammensetzung der Klänge auf der C Saite.
4<table>
5 <tr>
6 <th>Klänge</th>
7 <th>Lage des Bogens gegen den Steg zu (5 cm vom Steg entfernt)</th>
8 <th>Mittlere Lage des Bogens (6,52 cm vom Steg entfernt)</th>
9 <th>Lage des Bogens gegen das Griffbrett zu (8,5 cm vom Steg entfernt)</th>
10 </tr>
11 <tr>
12 <td>C</td>
13 <td>(10)</td>
14 <td>(8)</td>
15 <td>(6)</td>
16 </tr>
17 <tr>
18 <td>D</td>
19 <td>(9)</td>
20 <td>(7)</td>
21 <td>(5)</td>
22 </tr>
23 <tr>
24 <td>E</td>
25 <td>(8)</td>
26 <td>(6)</td>
27 <td>(5)</td>
28 </tr>
29 <tr>
30 <td>F</td>
31 <td>(7)</td>
32 <td>(6)</td>
33 <td>(4)</td>
34 </tr>
35 <tr>
36 <td>G</td>
37 <td>(6)</td>
38 <td>(5)</td>
39 <td>(4)</td>
40 </tr>
41 <tr>
42 <td>GA</td>
43 <td>(6)</td>
44 <td>(4)</td>
45 <td>(3)</td>
46 </tr>
47 <tr>
48 <td>H</td>
49 <td>(5)</td>
50 <td>(4)</td>
51 <td>(3)</td>
52 </tr>
53 <tr>
54 <td>c</td>
55 <td>(5)</td>
56 <td>(4)</td>
57 <td>(3)</td>
58 </tr>
59 <tr>
60 <td>d</td>
61 <td>(4)</td>
62 <td>(3)</td>
63 <td>(2)</td>
64 </tr>
65 <tr>
66 <td>de</td>
67 <td>(4)</td>
68 <td>(3)</td>
69 <td>(2)</td>
70 </tr>
71 <tr>
72 <td>ef</td>
73 <td>(3)</td>
74 <td>(3)</td>
75 <td>(2)</td>
76 </tr>
77 <tr>
78 <td>g</td>
79 <td>(3)</td>
80 <td>(2)</td>
81 <td>(2)</td>
82 </tr>
83 <tr>
84 <td>ga</td>
85 <td>(3)</td>
86 <td>(2)</td>
87 <td>(2)</td>
88 </tr>
89 <tr>
90 <td>h</td>
91 <td>(2)</td>
92 <td>(2)</td>
93 <td>(1)</td>
94 </tr>
95 <tr>
96 <td>c₁</td>
97 <td>(2)</td>
98 <td>(2)</td>
99 <td>(1)</td>
100 </tr>
101</table>
103Diese beiden Tabellen unterscheiden sich von der für die Violine aufgestellten Tabelle (Seite 36), wie nicht anders zu erwarten war, in mehreren Punkten, allein in den Hauptsachen ist die Uebereinstimmung eine so entschiedene, dass damit im Grossen und Ganzen alle Resultate, wie sie für die Violine gefunden wurden, auch für das Violoncello als giltig nachgewiesen sind.
105Einige Punkte bedürfen indessen noch für das Cello einer kurzen Erörterung. Hieher gehört die Grösse des Spielraumes auf der Saite, innerhalb dessen der Bogen angewendet werden soll. Für die Violine beträgt der Spielraum von der mittleren Stellung aus gegen den Steg zu (nach rechts) etwa 1 cm, gegen das Griffbrett zu (nach links) etwa 2 cm. Unsere letzten Tabellen enthalten für den Bogen von der mittleren Lage aus einen Spielraum von 1,5 cm nach rechts und 2 cm nach links; diese Grenzen sind offenbar für das Cello zu eng. Was zunächst die Grenze gegen den Steg zu betrifft, so kann diese auf der leeren Saite noch gewiss um 0,5 cm hinausgerückt werden, so dass der Bogen 4,5 cm vom Steg entfernt ist. Hiebei wird der 11. Oberton vielleicht noch möglich sein; er wird aber kaum merklich auftreten, folglich wird durch diese Verschiebung des Bogens für die leeren Saiten am Klang wohl kaum eine merkliche Aenderung hervorgerufen werden. Eine grössere Annäherung des Bogens an den Steg ist, wie bei der Violine genauer erörtert wurde, nicht ratsam, weil dann der Grundton nicht mehr ganz und voll anspricht, namentlich gilt dies für die C Saite, auf welcher wohl der Bogen sich
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