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Scan 37
Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919
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1Alphabetisch-chronologisches Namen-Verzeichnis und Charakteristik der Werke.
3ABBATI, Giambattista, Modena 1775—1795. Einzelne Violinen, nach Art Cassinis, sind gut hergestellt; seine Kontrabässe sind in Italien sehr geschätzt. Eine Viola besass der bekannte Sammler Graf Luigi Francesco Valdrighi in Modena († 20. April 1899).
5ACEVO oder Acero, ebenso SAPINO sollen piemontesische Geigenmacher gewesen sein. Das Wort acero fand sich auf dem Boden einer alten, ehemals dem Gambenvirtuosen Mar’ i Marais gehörigen Viola da Gamba von 1693; in einem andern alten Instrumente entdeckte man, mit Bleistift geschrieben, das Wort „Sapino“. Das genügte, aus acero, Fétis las „Acevo“, und sapino die Namen zweier Instrumentenbauer zu fabrizieren!1) Acero heisst Ahornholz, sapino Tannenholz.
7AGLIO, Giuseppe dall’, Mantua 1719—1775.
8Joseph Dalaglio
9fecit in Mantuae anno 1719
11AGLIO, Giuseppe dall’, Mantua 1795—1840 (?). Sein Modell ähnelt dem C. Camillis, hat jedoch höhere Wölbung, gelben Firnis, etwas steile f-Löcher, gewöhnliche, sogar plumpe Schneckenform. Bessere Violoncelli.
13JOSEPH DALAGLIO
14FECIT IN MANTUÆ
15Anno 1826
17AGOSTINI, Sante, Palermo (?) 1822, wenig bekannt.
19AIRAGHI, Cesare, Mailand 1883, wenig bekannt.
21ALBANESI, Sebastiano, Cremona 1720—1744, Schüler von Carlo Bergonzi. Flach gewölbtes Modell, gleicht mehr Mailänder Arbeit, der Lack dem Cremoneser ganz unähnlich.
23ALBANI, Matthias, Bozen * 1621 und da † um 1706, der Erste dieses Namens; sein Modell ist ursprünglich tirolisch,
25Mathäus Albanus fecit
26Bulsani in Tyroli 1650
281) Siehe auch: Vidal, Antoine: Les Instruments à archet, Tome I—III. Paris 1876—78; Francois Jos. Fétis und Laurent Grillet: Les Ancêtres du Violon et du Violoncelle, Tome I. II. Paris 1901.
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