Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 93

Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919

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1nem Firnis und geschnitztem Hermesköpfchen. Der Boden ist aus Mahagoni-Ahornstreifen zusammengesetzt.“ Gesamtlänge 1,28 m (No. 264). Eine Violine 1742 ist im Instrumenten-Museum von A. Kraus, Florenz.1) Ein Violoncelle besitzt Giovanni de Piccolellis, abgebildet in „Liutai antichi e moderni“2) (Taf. VII). Erwähnt sind ausserdem zwei andere; eins gehört dem Grafen Malvasia, Bologna, eins dem Marquis Ginori-Lisci, Florenz.
3GONDOLO, Giorgio, Turin 1884.
4GORI, Pietro, Rimini 1820.
5GORRIERI, Antonio, Padua 1802.
6GOTTARDI, Antonio, Treviso 1878. Unbedeutender Geigenmacher.
8GOUVERNARI, Antonio, Cremona 1600—1610. Ein geschickter Geigenmacher; nahm langes Modell mit mässig hoher Wölbung, der Die f-Löcher erinnern an Firnis ist dünn und olivengelb. Nicola Amati, sind aber länger und schwungvoller und die scharfkantige Schnecke ist ausserordentlich schön.
10GRAGNANI, Gennaro, Livorno 1730. Unter dem Namen „Giraniani“ wurde ein gutes Instrument mit geschriebenem Zettel und sehr feinem gelben Firnis genannt.
12GRAGNANI, Antonio, Livorno 1741—1800. Die gedruckten Zettel sind meist mit der Abbildung einer Erdkugel und eines Kreuzes versehen. Als Brandmarke finden sich die Buchstaben A. G. Die nicht immer schön ausgeführten Instrumente tragen guten goldgelben, vielfach nachgedunkelten Firnis und zeichnen sich durch weichen Ton aus; sie waren sehr gesucht. Eine Violine und eine Viola, beide von 1791, befinden sich im Instrumenten-Museum von A. Kraus in Florenz.3) Eine fünfsaitige Viola war im South Kensington-Museum in London 1872 ausgestellt. Eine Viola befand sich 1881 auf der Mailänder Ausstellung.
14GRAGNANI, Onorato, Livorno 1785. Sohn des vorigen; ahmte diesen ohne besonderes Geschick nach.
161) Siehe S. 31, Anm. 1 u. 2. S. 45, Anm. 1.
172) Siehe S. 31, Anm. 1.
183) Siehe S. 45, Anm. 1.

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