Scan 138
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Cotton, Robert. — Rouen. XVII.—XVIII. Jahrhundert.
2Eine Viola bastarda in der Sammlung Snoeck (No. 477) von sonderbarem und ungewöhnlichem Modell, roth lackiert, trägt zwar seinen Namen, doch war in Rouen über ihn nichts zu finden.
4Coty, Jean Claude. — Versailles. 1787.
5Mittelmässiger französischer Geigen- und geschr. Lautenmacher des 18. Jahrhunderts.
7Couchet, Jean. — Antwerpen. 1642. † 1665.
8Nur als Clavecinmacher und Orgelstimmer bekannt; in gleicher Eigenschaft kommt noch 1665 ein Joseph Couchet und 1666 ein Abraham C., der auch als geschickter Maler bekannt ist, sowie 1696 ein Jan Couchet vor. Welchem von diesen eine Laute mit dem Namen Couchet, die ein Kölner Sammler besass, zuzuschreiben ist, lässt sich nicht entscheiden.
10Couder frères. — Paris. 1850.
11Diese Gebrüder erfanden eine neuartige Form der Geige und nahmen darauf 1850 ein Patent. Ein Exemplar ihrer Geigen befindet sich im Pariser Conservatorium.
13Couicu. — Blois. 1642.
14Der Name wird verschieden angegeben, am häufigsten «Coincu» aber auch «Commé». Vielleicht ist Couicu (möglicher Weise eine Dialectform des Namens Kukuk) die richtigste Lesart. Eine Laute von ihm besass nach Bruni's Inventaire die Gräfin Lowendal. Im Archiv der Stadt Blois war leider nichts über diesen Lautenmacher zu finden.
16Courier, François. — Rouen. 1668.
17Es gehörte der Zunft der «Ménétriers» in Rouen als Meister an und wird ausdrücklich als «faiseur d'instruments de musique» bezeichnet, was bemerkenswerth ist, da dieser seit dem 14. Jahrhundert bestehenden Zunft ausser den Lauten- und Geigenmachern auch die Musiker und die Tanzmeister angehörten.
19Cousineau, Georges. — Paris. Geb. um 1743, † 1824.
20Wahrscheinlich Pierre Jos. C.'s Sohn. Er war geschworener Meister der Pariser Lautenmacherzunft für 1769 und wurde 1788 «Luthier de la Reine». Obwohl er hauptsächlich Harfenmacher war, kennt man doch auch Violen und Bässe von ihm. Er gebrauchte eine Brandmarke mit seinem Namen.
22Cousineau, Pierre Joseph. — Paris. 1770.
23Nur als Harfenmacher und Musikalienhändler bekannt, doch zeigte er in den Blättern an, dass er alle Sorten von Geigen, Guitarren, Mandolinen und Harfen etc. mache und verkaufe. Es liegt nahe, anzunehmen, dass er fremde Arbeit verkauft habe.
25Rue des Poulies, vis-à-vis la Colonade du Louvre.
26«À la Victoire.»
27Coussineau, luthier, fait et rend harpes, lyres, violons, violoncellos, contrabasses, pardessus de viole, altviola, guitares, violes d'amour, mandolines, sistres et autres instruments de musique. Il vend aussi des cordes de Naples et tient magasin de Musique française et italienne. Son épouse grave la musique.
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