Scan 148
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
29 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 126. See the scan on archive.org.
1Michael Stadlmann, bei dem er bis zu dessen Tode geblieben war. Stadlmann versprach ihm „als dem einzigen Subjecte, welches ihm das Geschäft während der Krankheit führte und bis an’s Ende bei ihm ausharrte“, sein Geigenmacherwerkzeug und die Gewölbe-(Laden-)Einrichtung samt Holzvorräthen, die er auch wirklich erbt. Damals hatte Magnus Eberle seine Werkstatt in Wiener-Neustadt aufgegeben, weshalb Daum am 3. Juni 1813 bat, ihm dessen Gewerbe obrigkeitlich zu verleihen, was ihm bereits am 11. Juni bewilligt wurde. Am 14. Febr. 1814 legte er den Bürgereid ab und heirathete am 17. Juni 1821 die Bürgers- tochter Anna Pflieger, von der er sechs Kinder bekam. Er war ein tüchtiger Meister und war den besten Wienern ebenbürtig. Geigen von ihm zeichnen sich durch kräftigen, gleichmässigen Ton und schöne Form aus. — Sein Name kommt auch „Thaum“ geschrieben vor.
3D’ Avenia, L. — Neapel. 1888.
4War auf der Musik-Ausstellung zu Bologna mit zwei aussergewöhnlich fein durchgeführten Mandolinen vertreten; die dabei zu lesende Bemerkung: „Di materie chimiche“ gab allerdings ein Räthsel auf.
6David. — Paris. 1730.
7Nach Vidal u. A. ein Zeitgenosse von Pierray; Grillet erwähnt nur den Namen und das Jahr; nach Hart „Hoflautenmacher Louis' XVI.“, nach Anderen „Lieferant der Hofmusik“. Uebereinstimmend wird seine Arbeit als gewöhnlich bezeichnet. Da die Quelle nicht angegeben wird, aus der diese Angaben geschöpft sind, und da mir nie Arbeiten von der Hand dieses David vorgekommen sind, liegt möglicher Weise eine missverständliche Auffassung der Firma „Au roy David“, die ja vielfach gebraucht wurde, vor. „Au roy“ wurde vielleicht auf Louis XVI. bezogen und „David“ als Name gelesen.
9Davidson, Hay. — Huntley. 1870.
10Wenig hervorragender Geigenmacher aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.
12Davidson, Peter. — Forres (Schottland). Geb. 1834 in Speyside. 1886.
13Er war Steuerbeamter und ist 1886 nach Loudsville (Georgia, Am.) ausgewandert. In seinen freien Stunden machte er viele Violinen nach den Modellen von Stradivari und Guarneri, die er mit einem rothen Oellack versah. Er veröffentlichte auch eine Schrift über den Geigenbau, die 1895 in Amerika in 3. Auflage erschien.
15Davidson, William. — Edinburgh. Geb. 1827 in Muckhart, Perthshire.
16Er machte aus Liebhaberei über 30 Geigen etc. und erhielt in Glasgow 1890 hierfür ein Diplom (geschr.) 2. Classe.
18William Davidson
19Edinburgh. 1890.
21Davies, Thomas. — Birmingham. 1900.
22Englischer Streichinstrumentenmacher der Gegenwart.
24Davini, Giusto. — Lucca.
25Unbedeutender Geigenmacher des 19. Jahrhunderts.
27Davis (Davies), Richard. — London. Geb. um 1790 in Bussage bei Stroud, † daselbst April 1836.
28Er begann seine Laufbahn als Geigenmacher bei Norris & Barness und übernahm nach Norris' Tod 1818 das Geschäft. Er hat nur sehr wenig gearbeitet
Makers on this page
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.