Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 167

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

30 lines. Read by computer on 3 September 2026. Printed page 145. See the scan on archive.org.

1Döring, Wilhelm. — Cassel. 1765.
2Wahrscheinlich ein Enkel von Christoph D. Es liegt nahe, zu vermuten, dass auch der Vater Geigenmacher war. Leider aber ist es nicht gelungen, in Cassel irgend etwas über die Familie zu erfahren. Archivalien und gedruckte Bücher sind vergebens durchforscht worden. Eine Viola da Gamba von ihm besitzt Paul de Wit in Leipzig.
4Dollenz, Giovanni. — Triest. 1800, † um 1850.
5Er soll ein Schüler Storioni's gewesen sein, den er auch nachahmte. Er baute sowohl Geigen als Violen und Violoncelli und war auch als Bogenmacher sehr geschätzt; sein Lack ist gelbroth.
7Dollenz, Giuseppe. — Triest. 1850, † 1889.
8Sohn und Schüler von Giovanni D. Er baute im Ganzen 130 Violinen und Violen und einige Violoncelli. Er war geschickt, wenn er auch den Vater nicht ganz erreichte. Die Geigen aus seinen letzten Lebensjahren sind seine besten. Sein Lack gleicht dem seines Vaters; nur ist er etwas röthlicher. Seine Violoncelli sind recht gut.
10Domanski, Albert. — ? 1835—1849.
11Ein polnischer Geigenmacher, der in mehreren Städten seines Vaterlandes und auch im Ausland gearbeitet haben soll.
13Dombrowski (Dabrowski). — Warschau. 1892. 1902.
14Polnischer Geigenmacher der Gegenwart.
16Dominicelli . . . — Ferrara. 1695—1715.
17De Piccolellis schreibt den Namen Domincelli und fügt hinzu «di Brescia». Dass er Violinen gemacht hat, steht noch nicht fest, wohl aber kennt man einige gute Violoncelli und Bässe von ihm. Vidal rechnet ihn zur Amatischule. Andere halten ihn für einen Schüler G. B. Rogeri's. Er brauchte goldgelben Lack.
19Dominichini, Antonio Eduardo. — Bologna. 1708. 1766.
20Als Geigenmacher und Reparateur mehrfach erwähnt, so auch bei Valdrighi (879).
22Dominichino, Giuseppe. — Verona. 1700. 1709.
23Vielleicht ein Schüler der Amati, an deren Arbeit die seine stark erinnert. Ob er in Verona selbst thätig war, ist noch nicht nachgewiesen, doch ist es wahrscheinlich (seine Zettel geben auch Verona nur als seine Heimath an).
25Dominicus, Joannes. — Rom. 1570 (?).
26Niederheitmann besass eine kleine Violine, die nach seiner Beschreibung in ihrer Wölbung und den F-Löchern an Andreas Amati erinnerte. Das Holz soll gut, der Lack braun und der Boden mit einer verzierten Einlage versehen gewesen sein. Die Jahreszahl zweifelte Niederheitmann selbst an, er scheint aber auch den ganzen Zettel falsch gelesen zu haben, der bei ihm lautet:
27Joannes Cesarum Dominicus
28Roma minorum 1510
29und in dieser Form ganz unverständlich ist.

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