Scan 205
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Filano, Luigi. — Neapel. 1832.
2Sohn oder Enkel von Donato F. Er hat wie dieser fast ausschliesslich Guitarren und Mandolinen gemacht.
4Filipp, Hans. — Markneukirchen. Geb. 1858 in Schönbach i. B.
5Schüler von Johann Fischer in Schönbach. Er arbeitete als Gehilfe an verschiedenen Orten und liess sich 1883 in Markneukirchen nieder. Durch seine besondere Handfertigkeit, die er u. A. beim Bau von niedlichen Miniaturinstrumenten (Violoncello, Stockgeige etc.) bewies, hat er sich einen Namen gemacht. Er erfand auch einen recht praktischen und sicher anzuwendenden Wirbel für Streichinstrumente. Da er fast ausschliesslich für Händler arbeitet, kommen nur wenig Instrumente mit seinem Namen vor.
7Filippi, Filippo. — Rom.
8Unbedeutender Musikinstrumentenmacher des 19. Jahrhunderts.
10Filippo s. Orazio.
12Fillion, Georges Charles. — Strassburg. Geb. in Seloncourt (Doubs, Frankr.) 19. Febr. 1869.
13Schüler von Arnould in Mirecourt und Methfessel in Bern. Nachdem er ausgelernt hatte, arbeitete er noch in Mirecourt, 4 Jahre in Paris, 2 Jahre bei Hill & Sons in London, als deren Schüler er sich hauptsächlich betrachtet. Er kam hierauf am 1. Januar 1896 nach Strassburg, wo er sich seitdem dauernd niederliess, da dort seit längerer Zeit kein Geigenmacher mehr ansässig war. Er hat eine tüchtige Schule durchgemacht, und seine Geigen zeichnen sich durch grosse Sorgfalt der Arbeit aus. Er copirt hauptsächlich Stradivari, verwendet einen orangegelben Oellack und gilt als sehr talentvoll.
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